Rembrandt ist zwar berühmt, aber inzwischen verarmt. Er erinnert sich an sein aufregendes Leben: Er kommt als junger Künstler nach Amsterdam, bringt es hier schnell zu Ruhm und Geld. Er heiratet sein Modell Saskia, macht sich bei der Aristokratie lieb Kind und kann sich so vor Aufträgen kaum retten. Doch je mehr er auf seinen realistischen Stil beharrt, desto mehr Kunden verliert er...

Das einzige, was dieser Film zu bieten hat, sind gute Kostüme. Und selbst die wirken manchmal arg bunt und zusammengewürfelt. Ansonsten ist einem schnell klar, warum dieses Biopic über den berühmten niederländischen Malers lange auf Eis gelegen hat: Klaus Maria Brandauer chargiert ohne Ende, Verbundsteinpflaster gab es im 17. Jahrhundert definitiv nicht und die holprige Story wirkt wie ein schräges Panoptikum, in das alles hineingepackt wurde, was irgendwie in die Zeit passen könnte. Schade, eigentlich! Da ist sogar die Nazi-Version mit Ewald Balser besser. Doch am sinnvollsten wäre es gewesen, Jos Stellings Variante "Rembrandt fecit 1669" in die Kinos zu bringen.