1709, der Schwedisch-Russische Krieg tobt. Zu dieser Zeit verbannt Louis XIV., König von Frankreich, zwei Männer wegen ihrer Verbrechen. Sie werden verurteilt: Der Eine muss sich dem Schwedenkönig Karl XII. anschließen, der Andere dem russischen Zar Peter dem Großen. Auf dem Weg ins Exil sehen sich beide Männer mannigfaltigen Gefahren gegenüber, und das Schicksal hat noch mehr Überraschungen für sie parat. Ihr Leben zu Hause, die Ländereien und Liebschaften in der Heimat gehören der Vergangenheit an, als sie in Poltawa die Grausamkeiten des Krieges kennenlernen ...

Regisseur Oleg Ryaskov inszenierte dieses aufwändig und beeindruckend in Szene gesetzten Historienfilm in der Tradition von Werken wie etwa Sergej Bondartschuks "Waterloo". Was zunächst als historische Romance beginnt, weitet sich bald zu einem Blut getränkten Schlachtengetümmel aus, das Kameramann Dmitri Yaschonkow in prächtigen Bildern einfing. Zwar hält sich Ryaskov nicht unbedingt an die historischen Fakten, doch sehenswert ist sein Werk allemal. Recht dumm ist allerdings der deutsche Titel gewählt, der das Werk wohl in die Nähe von "Pakt der Wölfe" rücken sollte. Dabei hat dies "Pakt der Bestien" gar nicht nötig!

Foto: EuroVideo