Kurz vor dem Osterfest wird im Kino der Beginn des Christentums aus Sicht des römischen Zenturios Clavius (Joseph Fiennes) geschildert. Der Stoff inspirierte bereits zuvor mehrere Filmemacher, denn "Auferstanden" ist eine Neuverfilmung von "Das Ende der Götter" (2006), der wiederum auf dem italienischen Historiendrama "L'inchiesta" (1986) basierte.

Suche nach einem Toten


Die Handlung setzt mit der Kreuzigung Christi (Cliff Curtis) ein, die von Clavius überwacht wird. Der Offizier ist auch für die Versiegelung dessen Grabes zuständig. Als der Leichnam Jesu verschwindet, fürchtet Pontius Pilatus (Peter Firth) einen Aufstand der Juden und befiehlt Clavius, den Leichnam aufzuspüren, um das Gerücht der Auferstehung zu widerlegen.

Der Soldat geht seine Aufgabe zunächst gehorsam an, doch langsam beginnt er selbst, an seinem Glauben zu zweifeln.

Frischer Wind für Gottes Wort

Auch wenn es sich - wie oben erwähnt - um die dritte Auflage des gleichen Films innerhalb von 20 Jahren handelt, ist die neueste Fassung nicht die schlechteste. Gerade die eingeflochtenen Krimimotive wirken sehr erfrischend, da man sich im Genre der Bibelverfilmungen allzu oft auf die reine Botschaft verlässt und inszenatorische Feinheiten vernachlässigt.

Zudem versteht es der im Historienfilm bewanderte Fiennes ("Shakespeare in Love"), die auf seine Figur zugeschnittene Handlung zu tragen, auch wenn er mit seiner stoischen Interpretation der Rolle sicher keine "Oscar"-Leistung bietet.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Auferstanden":