Paris 1645: Schauspieler und Autor Moliére hat schon bessere Tage erlebt. Als er den reichen Jordain trifft, der sich in die Witwe Marquise Célimène verliebt hat, winkt ihm ein einträgliches Geschäft. Um seine Herzensdame zu erobern, soll Molière Jordain in die Schauspielkunst einführen. Der von dessen Reichtum beeindruckte Molière nimmt den Job an - und wie es mit der Liebe so ist, gerät langsam alles außer Kontrolle und die amourösen und romantischen Verwicklungen nehmen unaufhaltsam ihren Lauf ...

Frei nach den Molière-Stücken "Le Bourgeois Gentilhomme" und "Tartuffe" inszenierte der französische Regisseur Laurent Tirard ("Hochzeiten und andere Katastrophen") diesen prächtig ausgestatteten historischen Bilderbogen um den berühmten Schauspieler und Theaterautor, der von Kameramann Gilles Henry in opulenten Bildern eingefangen wurde. In der Hauptrolle überzeugt einmal mehr Romain Duris, obwohl er an einigen Stellen zu sehr auf Slapstick setzt. Außerdem hätte Tirard seine als Farce angelegte Regiearbeit an einigen Stellen deutlich straffen können. Trotzdem: ein visuelles Vergnügen und ein würdiger Nachfolger des gleichnamigen Molière, der 30 Jahre zuvor entstand.

Foto: Concorde Home Entertainment