In der französischen Provinz des 18. Jahrhundert treibt die "Bestie von Gévaudan" ihr blutiges Unwesen. Über 100 Personen, hauptsächlich Frauen und Kinder gelten als vermisst, sind offenbar Opfer der meuchelnden Bestie geworden. Da König Ludwig XV. wegen der Fehlschläge seiner Armee in den amerikanischen Provinzen schon genug an Autorität eingebüßt hat, beauftragt er den Naturwissenschaftler Grégoire de Fronsac (Samuel Le Bihan, Foto) mit der Aufklärung des Falles. Der macht sich gleich mit seinem tatkräftigen Helfer, dem Irokesen Mani, daran, den furchtbaren Ereignissen auf den Grund zu gehen. Doch Fronsac stößt auf eine Mauer des Schweigens, bis er schließlich eine Verschwörung in aristokratischen Kreisen entdeckt ...

Mit einer brillanten Fotografie taucht hier Regisseur Christophe Gans ("Crying Freeman") in fast vergessene Welten und bietet eine packende Mischung aus visuell beeindruckendem Kostümfilm, kraftvoller Martial-Arts-Action, düsteren Horrorbildern und ideenreicher Fantasy mit Western-Elementen. Als Grundlage diente ihm eine historisch verbürgte Geschichte. Um den Horrorstorys aus der Provinz ein Ende zu setzen, ließ der König seinerzeit einen getöteten Wolf als Verursacher der bestialischen Morde öffentlich zur Schau stellen. Doch die Morde hörten deshalb nicht auf. Dies diente Gans als Ausgangspunkt für dieses faszinierende Kinowerk.

Foto: VOX/Helkon