Pelztierjäger Joe Bass hat Pech. Als er durch das Gebiet der Kiowas reitet, nehmen sie ihm alle Felle ab und überlassen ihm dafür den entlaufenen Sklaven Joseph Winfield Lee, der ihnen in die Hände gefallen ist. Obwohl Joseph im Gegensatz zu Joe lesen und schreiben kann, hält der Trapper ihn für einen Schwachkopf, nimmt ihn aber notgedrungen mit. Joe ist entschlossen, den Indianern die Felle wieder abzujagen. Leider kommen ihm dabei die Skalpjäger des Banditen Jim Howie zuvor, der mit seinen Galgenvögeln und der abgetakelten Saloon-Schönen Kate durch die Lande zieht. Nach den Fellen kassiert Howie auch Joseph ein, um ihn auf dem Sklavenmarkt zu verkaufen. Joe Bass gibt seine Felle auch jetzt nicht verloren. Er folgt der Bande und liefert ihr einen erbitterten Kleinkrieg ...

Sydney Pollack lieferte mit dem ebenso spannenden wie witzigen Western eine amüsante, gut gespielte Lektion zum Thema Rassendiskriminierung. Besonders Lancaster als muskelbepackter und nicht gerade intelligenter Hinterwäldler Joe Bass und Ossie Davis als gebildeter farbiger Sklave wissen hier zu überzeugen. Für Lancaster blieb "Mit eiseren Fäusten" nicht die einzige Zusammenarbeit mit Regisseur Pollack, denn die beiden realisierten auch "Das Schloss in den Ardennen" (1969) und "Der Schwimmer" (1968) miteinander, wobei Pollack bei letzterem Film als Regisseur ungenannt blieb.

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