Max Maibaum, ein gefeierter Opern-Regisseur und Dirigent, will sich in Frankfurt zusammen mit seinem Freund und Partner Felix seinen Lebenstraum erfüllen - die Inszenierung der Oper "La Wally" von Alfredo Catalani. Hauptsponsor und Geldgeber ist eine altehrwürdige Frankfurter Privatbank. Die Finanzierung ist so gut wie gesichert, da funkt Maibaums Sohn Daniel, der in führender Position bei der Bank tätig ist, dazwischen. Daniel hasst seinen Vater, seit seine Mutter ihn als Kind auf drastische Art und Weise mit der Homosexualität des Vaters konfrontiert hat. 30 Jahre sind seitdem vergangen, in denen Vater und Sohn kein Wort miteinander gewechselt haben. Als ein amerikanisches Bankenkonsortium die Privatbank übernehmen will, wittert Daniel seine Chance und treibt ein doppeltes Spiel. Er hilft, den Millionenkredit zu vereiteln, und rächt sich auf diese Weise nach so vielen Jahren an seinem Vater. Im letzten Moment erfährt er, dass Max todkrank ist und nicht am Verfall der Familie schuld ist. Geläutert versucht er, die Kreditannullierung rückgängig zu machen und so die Operninszenierung doch noch zu ermöglichen ...