Die Schicksale von fünf Menschen, deren Wege sich kreuzen werden: Marcel (Tom Schilling, Foto mit Mia Florentine Weiss) und Julie sind erst seit kurzer Zeit ein Paar, im Urlaub wollen sie sich noch näher kommen. Doch bereits die Fahrt in das Feriendomizil von Julies Mutter Susan, einer allein lebenden Malerin, ist von ständigen Zankereien geprägt. Schließlich lässt Marcel sie an einer Autobahnraststätte zurück und fährt allein weiter. Und da ist noch der erfolgreiche Manager Heinrich, der unregelmäßige Liebhaber von Susan und der etwas merkwürdige Umweltaktivist Dieter ...

"Neben der Spur" sind sie eigentlich alle, die Figuren aus Detlef Bothes dritter Regiearbeit nach dem Drama "Feiertag" (2002) und der Tragikomödie "Meine Frau, meine Freunde und ich" (2004). Einmal mehr übernahm Bothe in seinem gut besetzten Drama auch selbst eine der Hauptrollen, dieses Mal verkörpert er den kauzigen Dieter. Geschickt zeigt Bothe hier die Untiefen der menschlichen Seele, die Zerbrechlichkeit von Bindungen und die heute allgemein üblichen Lebenslügen, auch wenn die eine oder andere Wendung ein wenig überzogen wirkt.

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