1893 gibt die amerikanische Regierung Land in Oklahoma zur Besiedlung frei. John Kincaid gehört zu den Ersten vor Ort, nur von Whip McCord und dessen Bande auf den zweiten Platz verwiesen. Um Streit zu vermeiden, überlässt er Whip in der neu gegründeten Stadt die Rechte an den Saloons und Spielhallen. Ein fataler Fehler, den Kincaid mit dem Tod bezahlt. Als er versucht, den unheilvollen Einfluss McCords zu stoppen, lässt dieser ihn lynchen. Doch das ruft Kincaids Sohn, den als Revolverheld berühmt berüchtigten "Oklahoma Kid", auf den Plan, der das Gesetz in die eigene Hand nimmt.

Das Studio der Warner Bros. hatte 1938 die eher bizarre Idee, seine beiden archetypischen Großstadthelden in einem Western agieren zu lassen. Man setzte nicht nur Cagney aufs Pferd, sondern auch Humphrey Bogart, der damals auf dem besten Weg zum Star war. Die beiden bekamen Cowboyhüte verpasst. Bogart war natürlich der Bösewicht, Cagney sang, 'I Don't Want to Play in Your Yard', von Schüssen unterbrochen. Und die New York Times schrieb: "Man kann Mr. Cagney zu Pferd sehen. Das ist wohl das Einzige, was diesen Film von den letzten fünf Cagney-Filmen unterscheidet. Er spielt sich fröhlich durch jede unerhörte Aufgabe, die ihm seine Autoren und Regisseure unterjubeln. Er amüsiert sich einfach."

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