"Bagatellschäden" heißt es, als die Kommissare Jens Hinrichs und Markus Tellheim sich auf den Weg zu zwei türkischen Imbissbuden in einer Kleinstadt nahe Schwerins machen. Dort hat es gebrannt, doch die Besitzer bringen nur wenig überzeugende Erklärungsversuche vor. Eine frustrierende Angelegenheit für die Kommissare, denn: keine geklärte Ursache, keine Anzeige, kein Fall. Das ändert sich, als am nächsten Tag ein Lieferant der örtlichen Gastronomie-Betriebe in seiner Lagerhalle tot aufgefunden wird. Es soll wie ein Unfall aussehen, doch die Kommissare kommen schnell dahinter, dass er ermordet wurde. Vielleicht war es dessen ehemaliger Lagerhelfer Joku, der gefeuert wurde und nun spurlos verschwunden ist. Tellheim findet allerdings Hinweise, die zu einem osteuropäischen Schutzgeld-Erpresserring führen, den er noch aus seiner Rostocker Amtszeit kennt ...

Den puzzle-artigen Fall aus Schwerin inszenierte Hans-Erich Viet, der zuvor schon fünf weitere Episoden um den Ermittler Jens Hinrichs alias Uwe Steimle vorlegte. Viet, der 2004 auch das hochgelobte Dokudrama "Die Stunde der Offiziere" realisierte, verarbeitete hier ein Drehbuch von Rolf Greulich, der hier aktuelle Themen wie Schutzgelderpressung und Rechtsextremismus eiinfliessen ließ.

Foto: NDR/Dirk Plamböck