Vietnam-Veteran John Rambo, ein simples Gemüt, möchte in einem amerikanischen Provinzkaff eigentlich nur seinen alten Kriegskumpel besuchen. Doch die gelangweilte örtliche Polizei hat den leicht abgerissen aussehenden Mann bald auf dem Kieker und schikaniert ihn. Der psychisch vorbelastete Rambo rastet aus, flüchtet in den Wald und setzt seine Dschungelkampf-Erfahrung gegen die ihn hetzende Polizei ein. Es geht zur Sache ...

Kaum eine Filmgestalt wurde so bekannt wie Stallones Rambo. Wo immer von knallhartem bis rücksichtslosem Verhalten die Rede ist, ist der Name nicht weit: Da ist von Polit-Rambos die Rede, von Verkehrs- oder Fußball-Rambos und vielen anderen Dreinschlägern. Somit zählt diese Figur nicht nur zu den bekanntesten, sondern auch zu den verrufensten. Medienpädagogen laufen Amok, wenn sie nur den Namen hören. Seinen schlechten Ruf verdankt Rambo indes nur den fragwürdigen Fortsetzungen, "Rambo II", "Rambo III" und "John Rambo", die jegliche kritische Distanz zur inhaltlichen Gewalt vermissen lassen. Der erste "Rambo" dagegen, von Ted Kotcheff meisterlich inszeniert, ist ein mustergültiger Actionfilm, der seine geradlinige Story mit hoher Präzision erzählt.

Foto: Kinowelt