Pitschi Greulich hat nicht nur einen seltsamen Namen, er steckt auch noch mitten in der Midlifecrisis. Beruflich hat er zwar starke Ideen, doch sein Chef will davon nichts wissen. Privat löst seine langjährige Freundin Sabine Angstschweiß bei ihm aus, wenn sie begeistert von Kindern spricht. Und dann heiratet auch noch sein bester Freund. Als es dann zum elften Mal mit der gleichen Clique ins immer gleiche Hotel auf Mallorca gehen soll, bekommt Pitschi auf dem Flughafen eine deftige Panikattacke. Er lässt die Freunde hinter sich und fliegt kurzerhand nach Buenos Aires ...

Was wie eine witzige Komödie klingt, entpuppt sich leider als grausiges, dilettantisch inszeniertes Werk, an dem hinten und vorne nichts stimmt. Was im Buch von Tommy Jaud noch witzig ist, verkommt hier zu nervigen Aneinanderreihungen von Klischee, in denen die Darsteller recht verloren wirken. Ein weiteres Beispiel dafür, wie Filme eigentlich nicht aussehen sollten. Wer die beiden Hauptdarsteller mag, sollte sich lieber den TV-Film "Die Route" anschauen. Denn dort spielen die beiden wesentlich überzeugender ebenfalls beste Freunde.



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