Die greise Japanerin Kane-San wird von ihren vier halbwüchsigen Enkel aus Hawaii besucht. Von ihnen erfährt sie, dass ihr Bruder, den sie ewig nicht mehr gesehen hat, im Sterben liegt. Die Konfrontation mit der Vergangenheit weckt in Kane-San Erinnerungen an den Abwurf der Atombombe auf Nagasaki. Als ihr amerikanischer Nelfe Clark überraschend zur Familie stösst, stellt man sich gemeinsam der lange verdrängten Vergangenheit.

Einer der schwächeren Filme des großen japanischen Filmregisseurs Akira Kurosawa. Kurosawa drehte Meisterwerke wie "Rashomon" (1950), "Die sieben Samurai" (1953), "Das Schloss im Spinnwebwald" (1957), "Yojimbo" (1961), "Kagemusha - Der Schatten des Kriegers" (1980) oder "Ran" (1984) - die Liste ist keinesfalls vollständig - doch mit "Rhapsodie im August" lieferte er eine stille, aber eben auch überwiegend statische und wortlastige Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Verdrängung ab.