Arthur ist ein mürrischer alter Mann, den offenbar nur seine Frau Marion zu nehmen versteht. Selbst mit seinem Sohn hat er ein schlechtes Verhältnis. So betrachtet er auch Marions engagiertes Mitwirken in einem gemischten Chor mit großem Argwohn und unterstützt seine Frau bei ihrem Hobby nur, weil sie an Krebs erkrankt ist. Die junge unkonventionelle Chorleiterin hingegen möchte den alten Sturkopf zum Singen überreden, hat dabei aber kein Glück. Als dann Marion doch relativ schnell ihrer Krankheit erliegt, will Arthur für sie singen und entdeckt dadurch eine unbekannte Welt, die in ihm eine ungeahnte Lebensfreude weckt ...

Nach drei düsteren Kriminalgeschichten überrascht der englische Regisseur und Drehbuchautor Paul Andrew Williams jetzt mit einer sehr menschelnden, jedoch nicht gerade sonderlich originellen Geschichte. Hier wirken einige Szenen recht holprig, werden aber letztendlich durch die brillanten Darsteller - allen voran Terence Stamp als Grumpy Old Man - wett gemacht. Wer gerne gute Schauspielleistungen betrachtet, ist hier bestens aufgehoben, denn nur sie bringen es fertig, dass die Durchschnitts-Geschichte tatsächlich berührt.



Foto: Nick Wall