Nach dem Tod der Eltern wuchs Jessica Shepard bei einem Polizisten, dem Partner ihres Vaters, auf. Inzwischen ist sie selbst eine hervorragende Profilerin und steht auch beruflich unter der Obhut ihres Ziehvaters. Als jedoch ein brutaler Killer in San Francisco sein Unwesen treibt und offenbar alle Ex-Liebhaber Jessicas abmeuchelt, wird von der Polizistin alles gefordert. Da Jessica ständig an Blackouts leidet, gerät sie bald selbst unter Verdacht...

Selten sah man einen dermaßen dämlich konstruierten Thriller. Was noch recht spannend beginnt, entwickelt sich mehr und mehr zu einem kriminalistischen Desaster. Denn was uns hier als brillante Polizistin verkauft wird, entpuppt sich als dümmliche Tusse, die offenbar nicht einmal zwei und zwei zusammenzählen kann: Wie oft trinkt man aus einer Flasche Wein, wenn man anschließend jedes Mal in ein schwarzes Loch ohne jegliche Erinnerung fällt? Die angeblich hervorragende Polizistin merkt es aber nicht, dass mit dem Wein etwas nicht stimmt. Doch das ist eigentlich das geringste Problem: alle anderen Konstrukte sind ebenso dumm - und das von Philip Kaufman, der einst mit Werken "Der Stoff, aus dem die Helden sind" oder "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" faszinierte.

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