Frank Chambers schlägt sich mehr schlecht als recht durchs Leben, zieht von einem Ort zum nächsten, nimmt einfache Arbeiten an und zieht dann weiter. Eines Tages findet er einen Job an einer abgelegenen Tankstelle. Nicht dass ihm die Arbeit Spaß machen würde, vielmehr hat er es auf die schöne Cora abgesehen, die Frau des Tankstellen-Besitzers. Schon bald finden die beiden zueinander und verbringen leidenschaftliche Stunden - auch auf dem Küchentisch. Doch dann hecken sie einen mörderischen Plan aus, der schnurstracks ins Verderben führt ...

Den melodramatischen Kriminalfilm drehte Regisseur Bob Rafelson nach dem Script von David Mamet ("Haus der Spiele", "Glengarry Glen Ross"), der wiederum einen Roman von James M. Cain adaptierte. Der Film ist deshalb gelungen, weil er mit Hilfe sorgfältiger Milieuzeichnung und mit wohldosierten sozialkritischen Akzenten ein Bild Amerikas zeigt, das in der Depressionszeit von Gewalt und Hoffnungslosigkeit bestimmt ist. Im Gegensatz zu der Visconti-Fassung ("Besessenheit") von 1942 arbeitet Rafelson mit recht plakativer Erotik. Unvergessen die Szene, in der Jack Nicholson Jessica Lange auf dem Küchentisch nimmt. Der Stoff wurde Grundlage mehrerer Filme, angefangen von "Le dernier tourant" (von Pierre Chenal, 1939) über Luchino Viscontis Meisterwerk, Billy Wilders "Frau ohne Gewissen" mit Barbara Stanwyck und "Die Rechnung ohne den Wirt" (Regie: Tay Garnett, 1946) mit Lana Turner und John Garfield.

Foto: Paramount Pictures