Taschengeld ist für Kinder nicht nur eine schöne Finanzspritze, um sich kleinere oder – wenn sie sparen – auch größere Wünsche zu erfüllen. Sie lernen auch frühzeitig, mit Geld umzugehen.

"Sie müssen entscheiden, was sie sich leisten können, und tragen dafür die Verantwortung", heißt es vom Bundesfamilienministerium. Die Beträge hängen vom Einkommen der Eltern undvon den Ausgaben ab, die die Mädchen und Jungen damit bestreiten sollen.

Kinder bis zehn Jahre sollten das Geld wöchentlich bekommen, rät das Ministerium, "weil sie selten einen ganzen Monat finanziell planen können". Die Jugendämter empfehlen 50 Cent bis ein Euro wöchentlich für Kinder unter sechs (mit 50 Cent mehr pro Lebensjahr). Ab zehn Jahren sollten es 15 bis 17,50 Euro monatlich sein (mit Schritten von 2,50 Euro pro Geburtstag).