Ob dreistachliger Stichling, gelbbindige Furchenbiene oder schwarzer Schnurfüßer, ob Knausbirne, Steckrübe oder Fransen-Nabelflechte – sie alle haben eines gemein: Sie sind "Jahreswesen" 2018, beispielsweise in der Kategorie Fisch, regionale Streuobstsorte oder Höhlentier des Jahres.

Das ist ein bisschen fies, nimmt es doch die Spannung, doch es ist nur logisch – schließlich sollen all die schützenswerten, teils bedrohten Arten das ganze Jahr über Aufmerksamkeit bekommen. Doch für all diejenigen, die auch nach dem Jahreswechsel auf etwas Nervenkitzel hoffen: Es sind noch Plätze frei.

Auf die Wasserpflanze des Jahres etwa hat sich der Verband Deutscher Sporttaucher, der sie tatsächlich kürt, noch nicht geeinigt. Und auch den Einzeller des Jahres kennen wir noch nicht. Der wird übrigens von der Deutschen Gesellschaft für Protozoologie gewählt und nicht, wie man meinen könnte, von der Bundespressekonferenz.