In den ersten Jahren, so Wikipedia, hatte prisma "eine starke Affinität" zu Motorsport und Karneval. Die Anzeigen: geprägt von regionalem Bier. Und tatsächlich, im Archiv findet sich all das noch: der "Farbbericht" über die Rennsport-Saison 1977, eine Karnevals-Ausgabe samt Tipps ("Kesse Kostüme, die fix fertig sind") und Werbung von Brauereien, die es lange nicht mehr gibt. Eine Zeitreise – auch durch das Fernsehprogramm. Das ist bis heute Kern des Magazins, vieles andere aber hat sich geändert, und nach Eberhard Gravenstein und Detlef Hartlap bekommt die prisma nun ihren dritten Chefredakteur. Sie wird sich weiter verändern.
Für Sie bedeutet das: ein neues Gesicht. Für mich bedeutet es: 6,3 Millionen "neue" Leser. Eine Zahl, die Respekt abnötigt – die aber auch neugierig macht: Was ist die prisma für Sie? Was erwarten Sie von uns, was stört Sie, was wünschen Sie sich? Das, bei aller Liebe zu Karneval und regionalem Bier, interessiert mich. Also: Schreiben Sie mir doch. Lernen wir uns kennen. Ich freue mich auf Sie!
Ihre Meinung ist gefragt, Leserbriefe: prisma.de/kontakt