Mucksmäuschentot ist es also, das Weihnachtsfest – und auf dem Gewissen hat es der Versandhändler Amazon. Die Tatwaffe: ein in Großbritannien ausgestrahlter Werbespot, in dem gezeigt wird, wie all die Päckchen wirklich zu den Kindern kommen.

Nicht per Schlitten, nicht durch den Weihnachtsmann und seine Weihnachtswichtel, sondern durch Paketboten. So prosaisch, so brutal. Prompt meldeten sich empörte Eltern mit eben jenem Vorwurf zu Wort: Damit habe Amazon Weihnachten getötet, den Weihnachtsgeist der Kinder verdorben und das Fest ruiniert.

Es ist: kurios. Natürlich hat Amazon reagiert. Im Spot zu sehen seien natürlich nur "ein paar zusätzliche Geschenke, um auch von den Eltern ein wenig Liebe zu bekommen".

Fürs Erste mag das geholfen haben, doch spätestens, wenn pünktlich zum Fest bei Amazon wieder gestreikt wird, werden diese Eltern sehen, was es wirklich heißt, das Weihnachtsfest zu ruinieren.