Lange war das Leben von uns Menschen (und unserer Vorfahren) von äußeren Einflüssen bestimmt. Von der Verfügbarkeit von Nahrung etwa, wenn es um das Essen ging. Vom Fortpflanzungstrieb in Sachen Sex. Oder vom Rhythmus von Tag und Nacht beim Thema Schlaf.

Heute gehören diese drei Dinge wohl zu den elementarsten Bestandteilen unseres Alltags, auf die wir Einfluss nehmen, die wir kontrollieren wollen. Und wenn es geht, das zeigt unser Lieblingsstück der Woche, auch mit technischer Hilfe.

Spannend wird es nun, wenn wir uns klarmachen, wie stark uns dabei gesellschaftliche Entwicklungen beeinflussen. So schlafen wir eigentlich erst seit der Industrialisierung durch, vorher war es üblich, in zwei Schichten zu schlafen und die Zeit dazwischen produktiv zu nutzen. Wir sind sozusagen Teil unserer eigenen Evolution geworden. Mit allen Chancen, aber auch mit allen Risiken, die dazugehören.