Es gibt Dinge, die manchen Menschen wirklich weh tun. Die Farbkombination aus Rot und Rosa zum Beispiel. Oder die Musik von Helene Fischer. Oder die Lohngleichheit.

Dass auch beim Gehalt Gleichberechtigung herrschen sollte, es schmerzt –  natürlich vor allem die Männer. Beim Blick in den "Global Gender Gap Report", den das Weltwirtschaftsforum in Davos jährlich veröffentlicht, zeigt sich: Andere Nationen sind Deutschland hier voraus. Platz 1 in Sachen Gleichstellung: Island. Platz 2: Finnland. Platz 3: Norwegen. Und von hier kam gerade wieder eine gute Nachricht, hatte doch der "Norges Fotballforbund", der norwegische Fußballverband, verkündet, Spielerinnen und Spielern der Nationalmannschaften ab 2018 das Gleiche zu zahlen.

Klingt prima. Nur eines erstaunt: Das, so war zu lesen, sei nur möglich, weil die Männer auf einen Teil ihres Budgets verzichteten. Dabei kann man(n) doch nur auf etwas verzichten, was einem auch zusteht.