Von Zeit zu Zeit bekommen wir einen Serien-Jieper – Heißhunger auf die "Schwarzwaldklinik" zum Beispiel, auf "Freunde fürs Leben" – oder auf "How I met your mother".

Und kürzlich war "Sex and the City" dran – alle sechs Staffeln. Doch irgendetwas stimmte nicht: Obwohl 20 Jahre alt, wirkte "SatC" seltsam aktuell. Nein, nicht der Inhalt – die stereotype Darstellung von Schwulen oder die antiquierte Annahme, dass es am Ende doch nur ein Mann ist, der die Frau glücklich und vollkommen machen kann, ließen sich nicht leugnen. All das gehört zu dieser Serie wie die Trends, die immer kurze Zeit später zu uns geschwappt waren – von der Mode über Coffee to go bis hin zu Frozen Yogurt.

Doch nach einigen Folgen merkte ich es: Ich hatte vergessen, den Fernseher umzustellen, und so flimmerte Carrie Bradshaw bei uns – obwohl 20 Jahre alt – in 16:9 statt in 4:3 über den Bildschirm. Und damit seltsam verzerrt.