1968 ist ein Jahr des Aufbruchs, des Aufbegehrens, des Aufruhrs. Vor 50 Jahren protestiert die junge Generation gegen die starren Verhältnisse und fordert die bürgerliche Demokratie heraus – ob in Deutschland, Frankreich, Italien oder den USA. Mit der Sonderausstellung "Köln 68! Protest. Pop. Provokation", die bis zum 24. Februar zu sehen ist, nimmt das Kölnische Stadtmuseum in Kooperation mit dem Historischen Institut der Universität zu Köln das Jahr 1968 als bedeutsamen Einschnitt in den Blick. Nicht nur Politik, auch Wohnen, Sprache, Kunst, Kultur, Musik und Beziehungen standen auf dem Prüfstand. Eintrittskarten für Sonderausstellungen kosten fünf Euro, ermäßigt drei Euro.

  • Was: "Köln 68! Protest. Pop. Provokation"
  • Wann: bis 24. Februar, Di 10–20 Uhr, Mi – So 10–17 Uhr
  • Wo: Kölnisches Stadtmuseum, Zeughausstraße 1–3, 50667 Köln
  • Infos: www.koelnisches-stadtmuseum.de und Tel. 0221/22 12 23 98

"Internationale Messiaen-Tage"

Wie Musik verbinden kann, zeigte der französische Komponist Olivier Messiaen, als er während der Gefangenschaft im Kriegsgefangenenlager "Stalag VIII A" in Görlitz – heute Zgorzelec – sein Werk "Quatuor pour la fin du temps" komponierte und 1941 dort aufführte. Die Internationalen Messiaen-Tage vom 11. bis 15. Januar bieten ein Festival mit hochkarätigen Künstlern und erinnern an die rund 120 000 Kriegsgefangenen verschiedener Nationen, die im Lager waren. Zum Programm gehören Kammer-, Sinfonie- und Jazzkonzerte – und die Aufführung eben jenes Lager-Quartetts von Messiaen. Konzertkarten kosten zwischen acht und 20 Euro.

  • Wann: 11. – 15.1.
  • Wo: verschiedene Spielstätten in Görlitz/Zgorzelec (Polen) wie Annenkapelle, Gerhart-Hauptmann-Theater, Bonifatiuskirche
  • Infos: www.messiaen-tage.eu und 03581/66 12 69

Messe "Fahrrad- & Wander-Reisen" im Rahmen der CMT

Trends, Tipps und Ziele für Radfans, Wanderer und Aktivurlauber wie Paraglider oder Drachenflieger präsentiert die Stuttgarter Messe "Fahrrad- & Wander-Reisen" am 12. und 13. Januar. Sie läuft am ersten Wochenende der CMT (Caravan, Motor und Touristik), der weltweit größten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit, die bis zum 20. Januar stattfindet. Besucher können dabei etwa neue Radmodelle – normale Zweiräder genauso wie E-Bikes – auf dem Testparcours ausprobieren oder in einem Simulator einen Gleitschirmflug nachempfinden. Tageskarten kosten vor Ort 15 Euro (ab 16 Jahre), ermäßigt zwölf Euro. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt. Zwei-Tages-Karte: 20 Euro.

  • Wann: 12.–13.1. (CMT bis 20. Januar), 9–18 Uhr
  • Wo: Messe, Messepiazza 1, 70629 Stuttgart
  • Infos: www.messe-stuttgart.de und Tel. 0711/18 56 00

55. Sixdays Bremen

Howard Carpendale und das DJ-Team "Gestört aber Geil" haben etwas gemeinsam. Sie geben am 10. Januar zusammen den Startschuss für die 55. Sixdays Bremen. Das Bahnradsport-Event verbindet an sechs Tagen sportliche Höchstleistung mit vielfältigem Unterhaltungsprogramm wie dem "Kidsday" am 12. Januar (Eintritt frei). Mit Iljo Keisse, Theo Reinhardt und Kenny De Ketele tritt die Bahnrad-Elite an, und im Sprinterwettbewerb kommt es zu einem Duell der deutschen Spitzenfahrer Maximilian Levy und Robert Förstemann. Ihren Titel verteidigen will Weltmeisterin Kirsten Wild. Einzeltickets: je nach Tag 16,80 bis 29,80 Euro.

  • Wann: 10. – 15.1.; Kidsday: 12.1., 11.45 – 16 Uhr
  • Wo: ÖVB-Arena, 28215 Bremen (Adresse für Navigationssysteme: Theodor-Heuss-Allee oder Hollerallee 99)
  • Infos: www.sixdaysbremen.de und Ticket-Hotline: 0421/36 36 36