Manchmal muss man eben seine Komfortzone verlassen und dorthin, wo es weh tut: Der ARD-Wetterexperte Sven Plöger reiste unter anderem in die unwirtlichsten Regionen am nördlichen Polarkreis oder im tiefsten Sibirien, um für seinen "Erlebnis Erde"-Dokuzweiteiler "Wo unser Wetter entsteht" den verschiedensten Wetterauswüchsen auf die Spur zu kommen. Sehr dick eingepackt erklärt Plöger nun vor Ort, wie die unterschiedlichen Wetterlagen entstehen – und welche Folgen sie bei uns haben.

Er trifft dabei auch auf faszinierende Menschen, die den extremen Witterungsverhältnissen trotzen. Im Süden hingegen, auf dem afrikanischen Kontinent, trennt der Wind das Glück, aber auch das Leid zweier Menschen, die nur wenige hundert Kilometer voneinander entfernt leben. In der marokkanischen Hafenstadt Essaouira beispielsweise profitiert der Surflehrer Fayhcel von einer ordentlichen Brise. Bauer Ydir am Rande der Sahara aber verflucht sie. Er muss zusehen, wie durch den Wüstenwind aufgewirbelter Sand gerade seinen Palmenhain unter sich begräbt. Und Ydir kann nichts dagegen machen.

Im zweiten Teil seiner Wetter-Weltreise widmet Plöger sich am Montag, 22. Januar, ebenfalls 20.15 Uhr, verstärkt dem Westen. Es ist der Westwind, der feuchte Meeresluft nach Deutschland bringt. Das allerdings auch manchmal mit verheerenden Folgen. Plöger zeigt am Atlantik, wie die Orkane "Lothar" oder "Kyrill" entstehen konnten und erklärt vor grandiosen Landschaftsaufnahmen, wie diese verheerenden Stürme immer mehr Kraft aufnehmen konnten.


Quelle: teleschau – der Mediendienst