Im Sommer kommen sie wieder auf Tournee und machen auch in Deutschland Station: Dabei zehren Frontmann und Chef-Chaot Axl Rose, mittlerweile weit von seiner einstigen Raubkatzenfigur entfernt, und der introvertierte Langmatten-Gitarrist Slash, mit dem sich der Sänger auf und abseits der Bühne stets aggressive Schlachten lieferte, noch immer von ihrem Böse-Buben-Image. Als "gefährlichste Band der Welt" galten "Guns N'Roses", um die der gleichnamige ARTE-Dokumentarfilm von Jon Brewer kreist, einst sogar.

Und den schlechten Ruf hatten sich Axl, Slash und Konsorten redlich "erarbeitet": Die Geschichten von Drogen- und Alkohol-Exzessen, irrwitzig hohen Ausgaben für Masseure, Prostituierte und sogar Schamanen, Konventionalstrafen für abgesagte Shows und Gerichtsverfahren rund um den Globus füllen noch immer die Archive aus den Abgründen der Rock'n'Roll-Geschichte.

In dem Beitrag fängt ARTE die explosive Magie der Hardrocker mit bislang unveröffentlichem Filmmaterial ein, das bis zu den Anfängen der Band zurückreicht, die in den Clubs des Sunset Strips in Los Angeles erstmalig Furore machte.


Quelle: teleschau – der Mediendienst