Leuchtend gelbe Blüten und markant gezackte Blätter – der vitaminreiche Löwenzahn ist eine leckere Ergänzung für den Speiseplan.

Leuchtend gelbe Blüten und markant gezackte Blätter – der Löwenzahn ist eine Pflanze, die von April bis September blüht und auf der nördlichen Erdhalbkugel fast an jeder denkbaren Stelle vorkommt. Das vitaminreiche Wildkraut "Taraxacum Officinale" wächst auf Wiesen, Feldern, an Wegrändern und auf Schuttplätzen und ist eine leckere Ergänzung für den Speiseplan. Als Salat, blanchiert oder als Tee und Aperitif sorgen Blätter, Wurzeln und Blüten des Löwenzahns für herben frischen Genuss.

Die Pflanze am besten frisch auf dem Markt kaufen oder im eigenen Garten und abseits von befahrenen Straßen oder Hundewiesen pflücken. Nach dem sorgfältigen Waschen die Blätter (die an die Zähne eines Löwen erinnern – daher sein Name) in lauwarmes Wasser einlegen, dann das Wasser abgießen und die Blätter in feine Stücke schneiden und zusammen mit gehackter Zwiebel, Salz, Honig und Sahne vermischen. Fertig ist der herzhafte Löwenzahnsalat.

Als Tee gilt die Löwenzahnwurzel als Naturheilmittel zur Entgiftung. Dafür zwei bis drei Wurzeln über Nacht in einem Liter Wasser ansetzen, danach kurz aufkochen und zehn Minuten ziehen lassen. Fertig. Werden 30 Gramm Blüten für etwa eine Stunde in einem halben Liter Weißwein eingelegt, entsteht ein Aperitif, der die Verdauung anregen soll.

Ist der Löwenzahn verblüht, hinterlässt er fallschirmartige Früchte und wird zur "Pusteblume". Beim TV-Publikum ist "Löwenzahn" übrigens seit 1981 als Kindersendung (ZDF/KiKA) bekannt und beliebt.