In der vierten Folge von "Sing meinen Song – Das Tauschkonzert" drehte sich alles rund um das "musikalische Schwergewicht" Moses Pelham. Der Frankfurter Rapper und Produzent gilt als eine der prägendsten Figuren in der deutschsprachigen Hip-Hop- und Popszene und sieht auch einem möglichen Image-Wandel gelassen entgegen.

Moses Pelham ist schon lange im Geschäft. In den 1990er Jahren wurde er mit der Hip-Hop-Kombo "Rödelheim Hartreim Projekt" bekannt und pflegte fortan sein Image als Gangster-Rapper. "Ich habe früher richtig dick aufgetragen", gibt der 46-Jährige heute mit einem Lächeln im Gesicht zu und auch Michael Patrick Kelly gesteht: "Ich habe immer gedacht, du wärst einfach nur böse, böse, böse."

Moses Pelham, der "Knuddelbär"

Spätestens mit seiner Teilnahme in der Vox-Show "Sing meinen Song – Das Tauschkonzert" werde sich sein Ruf allerdings ändern, glaubt Pelham. "Das Problem ist, dass nach dieser Sendung mein komplettes Gangster-Image im Arsch ist", prophezeit er. Und er mag damit Recht haben, denn zumindest für Reggae-Musiker Gentleman ist er schon jetzt ein "Knuddelbär."

Ein "Knuddelbär", der sich auch nicht davor scheut, seine Kollegen zu umarmen. So geschehen am Dienstagabend in der vierten Folge von "Sing meinen Song", als Tilmann Otto alias Gentleman "Mos Lied" neu interpretiert hat. Mitten in der Performace ist Pelham vor Begeisterung aufgestanden, um seinen Kollegen so fest zu drücken, dass dieser nochmal von vorn beginnen musste.

Lob gab es auch für Silbermond-Frontfrau Stefanie Kloß, die sich für "Eigentlich gut" entschieden hatte, und für Michael Patrick Kelly mit seiner Version von "Führ mich ans Licht". "Ich habe jeden Moment genossen", sagte Pelham. "Immer wenn du singst, verstehe ich es, warum bei dir alle ausrasten. Das ist einfach ein bisschen was Größeres."

Pelham selbst, der unter anderem Xavier Naidoo, Sabrina Setlur und Cassandra Steen entdeckt und gefördert hat, präsentierte gemeinsam mit "Glashaus"-Sängerin Steen seinen Song "Gegen den Strom". Daran habe man erneut gemerkt, dass Pelham die Gabe habe zu schreiben und Cassandra die Stimme, so Alec Völkel von "The BossHoss".

"Den Song geforstert"

Abschließend waren noch Lena Meyer-Landrut und Mark Forster mit den Hits "Du liebst mich nicht" sowie "Was immer es ist" an der Reihe. Während Lena aus dem Stück eine "brutale Version" gemacht habe, habe Forster den Song direkt "geforstert". "Er hat das Ding so sehr zu seinem eigenen Stück gemacht, Wahnsinn", zeigte sich Pelham begeistert.

Hier sehen Sie die Highlights aus der vierten Folge von "Sing meinen Song – Das Tauschkonzert" im Video: