Mord an zwei Angehörigen

Nach Doppelmord in seiner Familie: Stefan Mross spricht über den Täter

02.09.2026, 12.47 Uhr
Der "Immer wieder sonntags"-Moderator Stefan Mross offenbart im RTL-Interview die Tragödie, die seine Familie im Mai 2021 durch einen Doppelmord erschütterte. Der Täter wurde zu lebenslanger Haft verurteilt.
Stefan Mross
Stefan Mross spricht erstmals ausführlicher über den Doppelmord an seiner Tante und seiner Cousine und die Folgen für seine Familie.  Fotoquelle: picture alliance / Fotostand | Hettich

Ein brutaler Doppelmord hat die Familie von Stefan Mross tief erschüttert. Mehr als fünf Jahre ist es her, dass zwei enge Angehörige gewaltsam ums Leben kamen. Im Mai 2021 wurden die Tante und die Cousine des "Immer wieder sonntags"-Moderators nahe Salzburg erschossen. In einem Interview mit RTL schildert der 50-Jährige nun den Moment, in dem ihn die Nachricht von der Tat erreichte.

"Das Schlimmste war, wie der Anruf kam von meinem Bruder", erinnert sich Mross. Besonders gelitten habe vor allem auch seine Mutter. Sie verlor mit den beiden Frauen ihre Schwester und ihre Nichte. "Ganz schlimme Zeit", sagt der Musiker rückblickend. Das Erlebte habe bei seiner Mutter "bestimmt einen Knacks" hinterlassen, resümiert der Volksmusiker.

Stefan Mross über den Doppelmord: "Eine ganze Familie zerstört"

Bis heute beschäftigt Mross, welche Folgen das Verbrechen für seine Angehörigen hatte. Der Täter habe "eine ganze Familie zerstört", sagt er im RTL-Interview. "Das tut mir am meisten weh."

Die Tat ereignete sich in der Nacht vom 5. auf den 6. Mai 2021 im österreichischen Wals-Siezenheim nahe Salzburg. Besonders bizarr: Der Täter stammte aus dem engsten Umfeld. Der frühere Partner von Mross' Cousine wurde im Juli 2022 wegen zweifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Nach weiteren Rechtsmitteln stand das Strafmaß im April 2023 endgültig fest.

Nach Mord an Tante und Cousine: Mross spricht über den Täter

Bemerkenswert zurückhaltend äußert sich Mross darüber, wie mit dem verurteilten Täter umgegangen werden sollte. Rachegedanken äußert der Moderator nicht. "Ich wünsche dem Typen trotzdem das Beste", sagt er. Von ihm aus könne der Mann "jeden Tag ein Schnitzel mit Pommes" bekommen.

Entscheidend ist für Mross, dass der Täter in Haft bleibt - auch wenn er drastischere Strafen ablehnt. "Der soll einfach weggesperrt werden", wird Mross von t-online aus dem RTL-Gespräch zitiert.

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