Oktoberfest-Schock

Teurer Wiesn-Abend: Dieser Star bleibt auf 38.000 Euro-Rechnung sitzen!

09.10.2026, 11.43 Uhr
Dieser Abend wurde für einen Star wohl teurer als erwartet: Nach einem ausufernden Wiesn-Abend ließen ihn seine Bekannten auf einer 38.000 Euro-Rechnung auf der Wiesn sitzen.
Frédéric von Anhalt und Uschi Glas
Frédéric von Anhalt und Uschi Glas feiern im Käferzelt auf der Wiesn.  Fotoquelle: picture alliance/dpa | Felix Hörhager

Frédéric Prinz von Anhalt dürfte sich diesen Besuch auf dem Oktoberfest etwas anders vorgestellt haben. Der 83-Jährige feierte in Käfers Wiesn-Schänke mit Bekannten und trank dabei reichlich Champagner. Am Ende des Abends waren seine Begleiter allerdings verschwunden. Dies hatte zur Folge, dass der Prinz nach eigener Darstellung auf einer Rechnung über 38.000 Euro sitzenblieb.

Frédéric von Anhalt: „Ich war total besoffen“

Eigentlich wollte Frédéric von Anhalt einen geselligen Abend auf der Wiesn verbringen. Wie er gegenüber der "Abendzeitung" berichtet, war er mit einer Gruppe von Bekannten unterwegs, die er liebevoll als seine "Hollywood-Clique" bezeichnet. Da er kein Bier trinke, habe er sich zunächst zu einem Glas Champagner überreden lassen. Dabei blieb es allerdings nicht.

"Aus einem Glas wurden dann aber immer mehr. Die hatten ja mehrere weiße Magnum-Flaschen bestellt", erinnert sich von Anhalt und räumt ein, irgendwann "total besoffen" gewesen zu sein. Später habe ihn jemand ins Hotel Bayerischer Hof gebracht, wo er (vollständig bekleidet) auf seinem Bett wieder zu sich gekommen sei.

Ärgerlich: Frédéric von Anhalts Begleiter waren plötzlich verschwunden

Allerdings war nicht nur das Aufwachen im Hotel für den Prinzen überraschend. Auch die Rechnung des Abends dürfte für große Augen gesorgt haben. So seien insgesamt 38.000 Euro fällig gewesen. Das Problem: Als es an der Zeit war, zu zahlen, seien die besagten Bekannten, mit denen von Anhalt zuvor gefeiert hatte, bereits verschwunden gewesen. Hierzu hat der 83-Jährige eine eigene Theorie. Seine Begleiter hätten seine American Express Centurion Card gesehen und gewusst.

Er vermutet, dass sein Besitz der schwarzen Kreditkarte eine Rolle bei den zahlreichen Bestellungen gespielt haben könnte. Einen Beleg für diese Annahme gibt es allerdings nicht. "Ich bin doch kein Säufer und trinke für 38.000 Euro", ärgert er sich gegenüber der Münchner Abendzeitung über die Situation. Dennoch gibt er an, die Rechnung trotzdem vollständig bezahlt zu haben. Sein Unmut richtet sich dabei nicht gegen die Bedienung. "Die arme Frau kann ja nichts dafür", stellte er klar. Seine Begleiter, die vor dem Bezahlen gegangen waren, bezeichnete er allerdings als "Schweinepriester! "

Mittlerweile hat sich auch das Kreditkarten-Unternehmen zu Wort gemeldet

Die ungewöhnlich hohe Ausgabe blieb offenbar auch beim zuständigen Kreditkarten-Unternehmen nicht unbemerkt. Nach von Anhalts Darstellung meldete sich American Express bei ihm, um sich zu erkundigen, ob mit der betreffenden Karte alles in Ordnung sei oder ob sie möglicherweise gestohlen wurde.

Einen Kassenbon kann der 83-Jährige nicht mehr vorweisen. Er wisse nicht, ob er diesen vielleicht verloren oder am Tisch zurückgelassen habe, und möchte nun noch herausfinden, wie die hohe Rechnung überhaupt zustande kam. Allzu eilig scheint er es mit der Aufklärung des Sachverhalts allerdings nicht zu haben. Auf eine Anfrage von RTL meldete er sich aus Ungarn. Er sei für ein paar Tage in Budapest und würde sich um das Ganze kümmern, wenn er wieder in München ist.

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