Eklat um Rapstar

Missbrauchsvorwürfe: Netflix wird 50 Cents Skandal-Doku über P. Diddy präsentieren

18.06.2024, 10.08 Uhr

Netflix hat das Bieterduell um die Dokumentation über die Missbrauchsvorwürfe gegen P. Diddy gewonnen. Die Enthüllungsdoku wurde von 50 Cents Firma produziert und soll "Rekorde brechen".

Brutale Szenen, schwere Vorwürfe

Vor kurzem kursierte ein Video, auf dem offenbar zu sehen sein soll, wie Produzent und Rapper P. Diddy seine Ex-Freundin Cassandra Ventura brutal zu Boden schlägt. Bereits Ende 2023 kündigte die Produktionsfirma eines weiteren Rap-Schwergewichts an, die Wahrheit über Diddy (bürgerlich: Sean Combs), der im Laufe der Jahre mit zahlreichen Klagen und Vorwürfen bezüglich sexuellen Missbrauchs konfrontiert wurde, in einer Enthüllungsdoku ans Licht zu bringen: 50 Cents Firma G-Unit Films and Television bestätigte, an solch einer Dokumentation zu arbeiten. Nun soll sich Netflix die Rechte gesichert haben, wie die US-Plattform TMZ unter Berufung auf mehrere Insider berichtet.

Demnach sollen sich verschiedene Streamingdienste ein regelrechtes Bieterduell um die mehrteilige Dokumentation geliefert haben, am Ende setzte sich das Angebot von Netflix durch. Die Bestätigung folgte durch 50 Cent selbst, der auf X verlauten ließ: "Netflix gewinnt den Bieterwettstreit, aber wenn noch mehr Opfer auftauchen, benötige ich mehr Episoden." Bislang ist noch nicht bekannt, wann die ersten Ausgaben beim Streaming-Riesen zu sehen sein werden.

Heftige Anschuldigungen gegen P. Diddy

Bereits im März hatte 50 Cent auf X angekündigt: "Das wird Rekorde brechen, wenn es erscheint." Weiterhin schrieb der Rapstar: "Der Erlös dieses Dokumentarfilms geht an die Opfer von sexueller Nötigung und Vergewaltigung. "

Die Anschuldigungen gegen P. Diddy wiegen schwer: Mehrere Frauen und ein Mann werfen Sean Combs sexuelle Übergriffe bis hin zur Gruppenvergewaltigung vor. Laut TMZ komme nun eine weitere Klage hinzu: Das ehemalige Model Crystal McKenney soll Sean Combs vorgeworfen haben, sie 2003 unter Drogen gesetzt und missbraucht zu haben.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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