Patzer am Frühstückstisch

"Die Verräter" Staffel 4, Folge 3: Ralph Morgenstern macht sich verdächtig

10.08.2026, 11.32 Uhr
Ralph Morgenstern sorgt beim Frühstück für einen auffälligen Moment. Schnell stellt sich die Frage: Hat sich der Verräter damit selbst ins Abseits manövriert?
Ralph Morgenstern schaut keck.
Ralph Morgenstern hat sich bei "Die Verräter" verdächtig gemacht.  Fotoquelle: RTL / Stefan Gregorowius

Nach zwei Folgen sieht die Bilanz für die Loyalen düster aus: Vier sind schon draußen, Max Kruse, Marijke Amado und Ralph Morgenstern dagegen komplett unversehrt. Trotzdem läuft Nina Meise beim Frühstück direkt in die falsche Richtung. Zusammen mit Papis Loveday und Max betritt sie als Erste den Raum und verkündet über einen der drei Verräter: "Max ist übrigens nicht mehr auf meiner Beobachtungsliste." Der freut sich klammheimlich: "Es läuft gerade perfekt."

Während der Tisch sich langsam füllt, geraten stattdessen Urs Meier und Hardy Krüger ins Visier. Gabriel Kelly und Cathy Hummels finden Urs verdächtig, Hardy wird sein Grinsen nach Marcel Nguyens Verbannung zum Verhängnis. Philipp Fleiter hat immerhin Marijke auf dem Zettel. Wie schon in Folge eins gilt aber: Verdächtigt wird gerade so ziemlich jeder.
Alle Infos zu Kandidaten und Sendeterminen der 4. Staffel findest du übrigens hier!

"Die Verräter": Ralph patzt beim Frühstück

Dann kommt Ralph zur Tür rein, und die Stimmung kippt. Erst wischt er sich theatralisch über die Stirn, als wäre er froh, die Nacht überstanden zu haben. Dann zeigt er sein Schutzschild. Blöd nur: Ralph wusste durch das Schild ja, dass ihm gar nichts passieren konnte. Papis kombiniert sofort: "Der könnte ein Verräter sein."

Ralph versucht sich rauszureden. Er erklärt, warum er bei der letzten Mission das Schild statt der zusätzlichen 30 Sekunden genommen hat: Er habe ohnehin nicht mehr daran geglaubt, dass Julia das Spiel rechtzeitig zu Ende bringt. Nina bohrt weiter nach. Und dann kommt noch eine Erklärung obendrauf: "Ich habe nicht sofort begriffen, was die 30 Sekunden da machen." Aus einer Entschuldigung werden gleich mehrere – und plötzlich ist ausgerechnet der bisher unauffällige Verräter der Hauptverdächtige der Runde. Marijke nennt es trocken einen "Blackout von Ralph".

Als Nina nicht lockerlässt, reißt Ralph der Geduldsfaden. "Nina, du hörst einfach nicht zu", faucht er sie an. Später will Nina die Wogen glätten, Ralph bleibt aber sauer. Und ausgerechnet Julia stellt sich vor ihn: "Vielleicht lernst du daraus, mal zuzuhören", sagt sie zu ihrer eigenen Schwester. Aus einem Fehler des Verräters wird in wenigen Minuten ein handfester Loyalen-Streit.

Tine Wittler muss bei "Die Verräter" gehen

Erst danach wird klar, wer in der Nacht dran glauben musste: Tine Wittler fehlt. Kein Zufall, die Wahl war Kalkül. Tine hatte Hardy am Runden Tisch verdächtigt, und genau diese Spur wollen Max, Marijke und Ralph am Leben halten.

Auch Max verhaspelt sich beim Frühstück übrigens kurz. Fünf Kandidaten fehlen noch, er zählt aber nur vier Namen auf und vergisst dabei ausgerechnet Tine. Anders als bei Ralph fällt das niemandem auf. Max mischt stattdessen munter bei den Gesprächen über seinen Mitverräter mit und betont selbst mehrfach, wie verdächtig Ralph doch gewirkt habe.

Verräter-Schach als Ablenkungsmanöver

Bei der ersten Mission wird Misstrauen selbst zum Spielprinzip. Auf einem riesigen Schachbrett stehen die Namen der Kandidaten. Max, Marijke und Ralph haben vorab fünf besonderen Figuren jeweils einen Mitspieler zugeteilt – Ratte, Totenkopf, Adler, Schlange und Wolf. Die Loyalen müssen erraten, wer welche Figur bekommen hat. Für jeden Treffer gibt's 500 Euro.

Für die Verräter ist das eigentlich ein Balanceakt: Sie kennen alle Antworten, wollen Geld gewinnen, dürfen die Gruppe aber nicht zu offensichtlich lenken. Die drei scheinen aber nicht allzu viel aufs Geld zu geben – stattdessen wird fleißig manipuliert. Max bekommt die Ratte, Hardy den Totenkopf. So bleibt Hardy weiter verdächtig, während Max sich ausgerechnet mit einer besonders miesen Figur von seiner echten Rolle ablenkt.

Finanziell ist die Mission ein Flop. Nur eine von fünf Zuordnungen stimmt, gerade mal 500 von möglichen 2.500 Euro landen im Schatz. Der einzige Treffer: Max als "Ratte". Die Loyalen kratzen also verdammt nah an der Wahrheit – ziehen daraus aber rein gar nichts.

"Die Verräter": Cathy glaubt Max, trotz schlechtem Bauchgefühl

Auch danach fliegen die Verdächtigungen munter durcheinander. Papis hatte beim letzten Runden Tisch als Einziger tatsächlich einen Verräter auf der Tafel stehen, ist inzwischen aber überzeugt, dass Hardy und Ann-Kathrin Bendixen die Verräter sind. Ann-Kathrin selbst hält weiter Gabriel für verdächtig und versucht sogar, sechs Stimmen gegen ihren guten Freund zu organisieren.

Cathy beschäftigt derweil etwas ganz anderes: Max Kruse. Sie erzählt ihm, dass sie von ihm geträumt habe – und in diesem Traum sei er ein Verräter gewesen. Sie stellt ihn direkt zur Rede, ziemlich emotional sogar. Max beteuert aber seine Unschuld. Am Ende hat er Erfolg: Cathy glaubt ihm.

Ein Puzzle entscheidet bei "Die Verräter" über Mord oder Verbannung

Bei der nächsten Mission liegen riesige Puzzleteile auf einem Feld verteilt. Zu Beginn sind nur Ann-Kathrin und Gabriel frei, alle sind mit Seilen an Holzpfähle gefesselt. Ann-Kathrin beginnt mit dem Sammeln der Teile; Gabriel versucht parallel, seine Mitspieler mit einem stumpfen Messer loszuschneiden. Jeder Befreite darf danach mitpuzzeln.

In der allerletzten Sekunde liegt das Puzzle tatsächlich komplett da: 5.000 Euro Belohnung sind geschafft. Zwei Spieler wurden allerdings nicht rechtzeitig befreit: Nina und Ralph. Ausgerechnet die beiden müssen nun entscheiden, ob es am Abend einen Mord oder eine Verbannung gibt. Bei Mord bleiben die 5.000 Euro sicher, beide bekommen zusätzlich ein Schutzschild. Bei Verbannung wird das Geld verdoppelt, falls tatsächlich ein Verräter fliegt – erwischt es einen Loyalen, ist auch das schon gewonnene Geld futsch.

Nina will die Verbannung, Ralph plädiert erst für den Mord, gibt dann aber nach. Während der Diskussion rutscht Max noch ein Satz raus: "Insgesamt besser für die Loyalen ist natürlich die Verbannung." Vor allem Urs stutzt: Max spricht von "den Loyalen", nicht von "uns" – als würde er selbst nicht dazugehören.

"Die Verräter": Zwei Allianzen, ein Ziel: Hardy oder Urs

Auf der Rückfahrt bilden sich gleich zwei Bündnisse. Die einen wollen Hardy loswerden, die anderen Urs. Beide Lager sammeln mehrere Unterstützer. Auch Ralph sitzt mitten in der Gruppe gegen Hardy – also genau dem Kandidaten, auf den die Verräter schon mit Tines Mord und dem Totenkopf-Symbol hingearbeitet haben.

Am Runden Tisch bringt Max beide Namen sofort ins Spiel. Hardy wird zunehmend defensiv und legt sich mit Cathy und Philipp an. Urs versucht dagegen, Max ins Spiel zu bringen, kann die Runde damit aber kaum überzeugen. Auffällig: Über Ralph redet inzwischen kaum noch jemand. Von seinem verdächtigen Auftritt beim Frühstück ist praktisch nichts mehr übrig.

Nina rutscht ein Satz raus, der zu weit geht

Dann wird's persönlich. Ann-Kathrin bricht in Tränen aus, weil sie sich schämt, Gabriel so lange verdächtigt zu haben. Von seiner Loyalität ist sie mittlerweile überzeugt. Gleichzeitig verteilt sie ihre Verdächtigungen neu und wirft Nina vor, ihre Zwillingsschwester Julia zu decken.

Nina reagiert gereizt, ihr Konter sitzt: "Du bist vielleicht in Gabriel verknallt." Das geht gleich mehreren zu weit. Philipp greift sofort ein: "Mach das nicht." Selbst Max, der von den Streitereien der Loyalen eigentlich profitiert, zieht eine Grenze: "Sowas geht nicht."

"Die Verräter": Hardy Krüger fliegt raus

Bei der Abstimmung bündeln sich die Stimmen auf Hardy und Urs. Nur Urs geht seinen eigenen Weg und schreibt Max auf seine Tafel. Damit landet zwar wieder der Name eines echten Verräters im Rennen, von einer Mehrheit ist das aber weit entfernt.

Am Ende trifft es Hardy. Er muss das Schloss verlassen und offenbart der Runde: Er war loyal. Der Plan von Max, Marijke und Ralph geht damit voll auf – Tine ermordet, um Hardys Namen im Gespräch zu halten, ihm beim Schach den Totenkopf verpasst, und zugesehen, wie der Verdacht sich von selbst hochschaukelt. Weil ein Loyaler verbannt wurde, verliert die Gruppe allerdings die frisch erspielten 5.000 Euro. Wie es nach den bisherigen Fehlschlägen um die Chancen der Loyalen steht, erfährst du hier!

"Die Verräter": Die schlechte Stimmung hat Folgen

Kurz darauf kracht es auch zwischen Ann-Kathrin und Cathy. In einer großen Runde greift Ann-Kathrin Cathy an, als sie zu Max sagt: "Sie manipuliert alles um dich rum, du hast keine Ahnung." Cathy ist empört und kontert: Sie halte Ann-Kathrin zwar nicht für eine Verräterin, sei aber "menschlich enttäuscht" von ihr. Die eigentliche Verräterjagd? Plötzlich Nebensache.

Julia zieht nach dem Runden Tisch ein bitteres Fazit: "Wir Loyalen können das Spiel nicht gewinnen." Dabei sah es zu Beginn der Folge kurz so aus, als würde mit Ralph endlich mal ein Verräter ernsthaft ins Schwitzen kommen. Ein paar Stunden später ist davon nichts mehr übrig. Hardy ist raus, wegen der Verbannungs-Entscheidung gibt es in dieser Nacht wenigstens keinen zusätzlichen Mord. Nach drei Folgen steht es trotzdem 6:0 für die Verräter.

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