Was ist passiert?

"Die Verräter" Staffel 4, Folge 4: Jetzt gehen die Verräter aufeinander los

12.08.2026, 05.15 Uhr
Das Misstrauen wächst – und diesmal nicht nur unter den Loyalen. In Folge 4 geraten auch die Verräter selbst immer stärker aneinander.
Der Runde Tisch bei "Die Verräter".
Am Runden Tisch kämpfen in dieser Woche zwei Kandidaten um alles.  Fotoquelle: RTL / Stefan Gregorowius

Kein Mord, kein leerer Stuhl. Weil sich Nina Meise und Ralph Morgenstern in Folge drei nach einer Mission für eine (katastrophale) Verbannung entschieden hatten, sitzt beim Frühstück diesmal die komplette Restgruppe am Tisch. Ruhiger wird es dadurch aber nicht. Im Gegenteil: Weil ohne Ermordung auch das nächtliche Konklave ausfiel, konnten sich die drei Verräter nach dem chaotischen Runden Tisch gar nicht mehr austauschen.

Und Redebedarf gibt's reichlich. Marijke Amado traut Max Kruse schon länger nicht mehr über den Weg. Sie glaubt, er will irgendwann einen Mitverräter opfern, um selbst glaubwürdiger dazustehen – und hat sogar schon eine Vermutung, wer das sein könnte: "Ich spüre, dass er dafür mich ausgesucht hat." Zusammen mit Ralph schmiedet sie deshalb einen Gegenplan: Zusammenhalten, und Max notfalls selbst loswerden. Auch unter den Loyalen war die Stimmung bei "Die Verräter" zuletzt eskaliert, als Nina Meise Ann-Kathrin Bendixen persönlich anging.

Marijke und Ralph tun sich bei "Die Verräter" gegen Max zusammen

Marijke will Max' Namen möglichst beiläufig wieder ins Gespräch bringen – die Gelegenheit kommt schneller als gedacht. Denn auf dem Weg zur ersten Mission sitzt sie mit Ralph, Urs Meier und Papis Loveday im Auto. Urs und Papis hatten Max ohnehin schon im Verdacht, Marijke und Ralph geben dem Ganzen nun noch mehr Schwung.

Das Kuriose: Zur gleichen Zeit arbeitet Max in einem anderen Auto tatsächlich gegen Marijke. Seinen Mitfahrern erzählt er, ihm sei ihr Abstimmungsverhalten am Runden Tisch aufgefallen. Seine Erklärung: Sollte Marijke irgendwann aus anderen Gründen fliegen, müsse er sonst später erklären, warum er sie nie verdächtigt habe. Julia Meise kennt dieses Muster von Max schon. Ihr Fazit fällt knapp aus: "Er manipuliert."

Schwere Rucksäcke und eine verführerische Bar bei "Die Verräter"

Die erste Mission trägt den Namen "Pfad der Versuchung". Alle müssen einen Rundkurs zweieinhalb Mal schaffen, in nur 20 Minuten. Je weiter jemand kommt, desto mehr Silbermünzen wandern in den gemeinsamen Schatz. Leicht ist das nicht: Jeder trägt einen Rucksack, irgendwo zwischen 4 und 30 Kilo schwer.

Unterwegs lockt außerdem die "VerführBAR". Dort lassen sich Münzen gegen persönliche Vorteile eintauschen – nur fehlt das ausgegebene Silber danach im gemeinsamen Topf. Papis halbiert sein Rucksackgewicht, Ann-Kathrin Bendixen, Peyman Amin und Gabriel Kelly kaufen sich je ein Schutzschild. Einige Teilnehmer zahlen eine Münze, schauen ins "Buch der Erkenntnis" – und erfahren, wer zu Beginn der Sendung angegeben hatte, gerne Verräter zu sein. Groß weiter hilft ihnen das nicht; den Wunsch hatten nämlich erstaunlich viele Teilnehmer.

Am Ende bleiben 46 Silbermünzen übrig, macht 4.600 Euro für den Schatz. Max regt sich sichtlich darüber auf, wie viel unterwegs draufging. Genau das macht ihn jetzt für einige verdächtig. Papis, Nina und Julia fragen sich, warum ihm das Geld so wichtig ist. Auch Urs wird zunehmend sicherer: Max könnte ein Verräter sein.

"Die Verräter": Eine Allianz gegen Max formiert sich

Max spürt, wie sich das Spiel verändert: Bloßes Bauchgefühl reicht den anderen nicht mehr, sie wollen Gründe für ihre Stimmen. Also versucht er verstärkt, Julia verdächtig zu machen. Was er nicht weiß: Gegen ihn selbst hat sich mittlerweile eine kleine Allianz gebildet. Nina, Julia, Papis und Urs wollen ihn am nächsten Runden Tisch aufschreiben.

Da er nichts davon weiß, wiegt er sich in Sicherheit: "Ich finde, ich habe heute bis jetzt mit meine beste Performance gehabt". Tatsächlich scheint gerade das Gegenteil wahr zu sein: Aussagen, mit denen er bisher noch für Verwirrung stiften konnte, werden plötzlich viel genauer hinterfragt.

Auch der Versuch, Urs auf seine Seite zu ziehen, geht nur halb auf. Max lobt ausgerechnet dessen Verhalten am letzten Runden Tisch – weil Urs trotz drohender eigener Verbannung konsequent Max gewählt habe, mache ihn das für ihn weniger verdächtig. Urs lässt sich davon nicht beeindrucken. Im Einzelinterview sagt er unverblümt: "Max ist für mich der große Manipulator."

Ein Theaterspiel entscheidet bei "Die Verräter" über den Dolch

Bei der nächsten Mission geht es nicht um Silber, sondern um einen mächtigen Vorteil für den Runden Tisch: den Dolch. Wer ihn bekommt, dessen Stimme zählt bei der nächsten Verbannung doppelt.

Getestet werden drei Vierergruppen nacheinander auf einer Theaterbühne. Peyman, Gabriel, Urs und Ralph müssen vier optisch identische Büsten stemmen, von denen nur eine deutlich leichter ist. Die restlichen Gruppen beobachten und sollen erraten, wer die leichte erwischt hat, während die vier selbst versuchen, sich nichts anmerken zu lassen.

Danach folgen ähnliche Täuschungsrunden. Ann-Kathrin, Papis, Julia und Marijke essen Macarons; einer schmeckt normal, drei sind höllisch scharf. In der letzten Gruppe sitzen Philipp Fleiter, Cathy, Nina und Max auf vier Stühlen, von denen einer bequem, drei unangenehm sind. Die letzte Gruppe schlägt sich am besten – und erarbeitet sich damit das Recht, in die Waffenkammer zu gehen.

"Die Verräter": Marijke stellt Max zur Rede

Zurück im Schloss geht's im Verräter-Lager munter weiter. Julia hat Marijke erzählt, dass Max während der Autofahrt ihren Namen ins Spiel gebracht hat. Vor Gabriel und Cathy stellt Marijke ihren Mitverräter direkt zur Rede. Eine überzeugende Antwort hat Max in dem Moment nicht parat – in Anwesenheit zweier Loyaler kann er schlecht erklären, dass er sich für den Fall absichern wollte, dass seine eigene Komplizin irgendwann auffliegt.

Dann kommt der geheime Auftrag: Die Verräter sollen unbemerkt vier Namen auf ein Bild schreiben. Einer der vier soll die kommende Nacht nicht überleben. Problem: Der Raum ist voller Leute. Trotzdem schaffen es Max, Marijke und Ralph, die anderen herauszulotsen, sodass Ralph in Ruhe schreiben kann. Zufrieden ist Max mit dem Auftritt trotzdem nicht: "Der Ralph hat das auf jeden Fall nicht gut hinbekommen."

Max steht am Runden Tisch mit dem Rücken zur Wand

Am Runden Tisch spricht Max direkt von selbst an, dass sein Name mittlerweile die Runde macht. Aus der Diskussion wird schnell ein offener Schlagabtausch mit Marijke. Sie ist sichtlich sauer, unterstellt ihm sogar, am Ende allein den Silberschatz kassieren zu wollen. Cathy dagegen ist mal wieder in der falschen Richtung unterwegs und springt Max bei: "Ich glaube nicht, dass du ein Verräter bist."

Gabriel bringt anschließend Urs ins Spiel, Ann-Kathrin unterstützt den Verdacht. Trotzdem bleibt Max das große Thema des Abends. Als klar wird, wie viele Stimmen gegen ihn zusammenkommen könnten, versucht er ein letztes Mal, den Fokus auf Julia zu lenken – und hat damit erstaunlichen Erfolg.

Die Abstimmung endet knapp wie selten: fünf Stimmen für Max, fünf für Julia, zwei für Urs. Jetzt wird der Dolch zum Zünglein an der Waage. Philipp hatte Julia gewählt – er hatte in der Waffenkammer Erfolg, seine Stimme zählt doppelt. Das kippt das Ergebnis im letzten Moment. Julia muss gehen – wieder eine Loyale. Haben die Loyalen bei der 4. Staffel von "Die Verräter" jetzt überhaupt noch eine Chance?

"Die Verräter": Nina rastet nach Julias Verbannung komplett aus

Für Max ist die Rettung in letzter Sekunde ein Triumph, für Nina eine Katastrophe. Direkt nach dem Aus ihrer Zwillingsschwester fährt sie die Runde an: "Wieso seid ihr so doof?" Kurz darauf legt sie nach: "Ich hasse euch."

Besonders Philipp bekommt ihren Frust ab; dabei ist der selbst am Boden, weil ausgerechnet sein Dolch Julias Verbannung besiegelt hat. "Mir geht's richtig Scheiße gerade", sagt er. Nina lässt trotzdem nicht locker, geht ihn weiter persönlich an, bis er sie stoppt: "Kannst du bitte aufhören, mich persönlich anzugehen und mich doof zu nennen?"

Fertig ist Nina damit noch lange nicht. Sie sagt, sie habe inzwischen gar keine Lust mehr zu gewinnen: "Die Loyalen sind strunzdoof." Selbst Max wird das zu viel – sichtlich genervt fragt er nach, warum sie ständig andere als dumm bezeichnen müsse. Am Ende versucht Urs, mit einem Fußballvergleich zu beruhigen: "Nina, im Fußball ist es so: Wenn das Spiel vorbei ist, macht man nicht sofort ein Interview. Wenn man sofort etwas ausspricht, sind auch Sachen dabei, die man später bereut."

Ein tödliches Kartenspiel beendet die "Verräter"-Folge

Für das Verräter-Trio ist der Abend trotzdem alles andere als entspannt; Marijke hatte nämlich tatsächlich Max aufgeschrieben. Der fühlt sich verraten und kündigt an: "Ab morgen wird Marijke den Hunden zum Fraß vorgeworfen". Ralph wiederum hatte Marijke versprochen, ebenfalls für Max zu stimmen – wählt im letzten Moment aber doch Julia. Auch Marijke fühlt sich damit von ihrem zweiten Verbündeten hintergangen.

Während im Verräter-Lager das Vertrauen bröckelt, suchen die Loyalen – wie gewohnt – an den falschen Stellen weiter. Nina verdächtigt nach Julias Aus plötzlich Philipp, Peyman wiederum Nina. Von einer gemeinsamen Linie also erneut keine Spur.

Auf ein normales Konklave verzichtet die Folge diesmal ganz. Stattdessen werden Cathy, Philipp, Nina und Papis – die vier Namen vom Bild – heimlich aus dem Schloss gebracht. Vor ihnen liegen jeweils zwei Karten, die sie untereinander tauschen dürfen. Eine besondere "Lebendkarte" spielt dabei eine entscheidende Rolle. Fest steht: Einer der vier wird die Nacht nicht überleben. Wen es trifft, bleibt bis zur nächsten Folge offen.

Du willst diese Sendung auf RTL+ streamen? Hol dir hier den vollen Zugriff und schau noch viele weitere Highlights!*
*Die mit * gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Kommt über einen solchen Link ein Einkauf zustande, erhält prisma eine Provision. Für dich entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo, wann und wie du ein Produkt kaufst, bleibt natürlich dir überlassen.

Relevante Themen dieses Artikels

Das könnte dich auch interessieren