"Grill den Henssler: Sommerspecial Finale"

"Grill den Henssler": Verzweiflung, Sticheleien und Seitenhiebe

30.09.2026, 17.00 Uhr
von Cornelia Wilhelm
Das Finale des "Grill den Henssler Sommer-Specials" fiel turbulent aus. Charlotte Engelhardt wollte irgendwann einfach nur noch nach Hause.

Charlotte Engelhardt hatte sich für das Finale des "Grill den Henssler Sommer-Specials" einiges vorgenommen. Gemeinsam mit Calvin Kleinen, mit dem sie bei "Bad Boyfriends" als Moderatorin zu sehen ist, und Jan Köppen hatte sie es sich zum Ziel gesetzt, Henssler am Grill zu bezwingen. Doch nicht der Zeitdruck, sondern vor allem die Jury machte Engelhardt das Leben schwer. Am Ende musste sie sich unter anderem einen Vergleich mit "Let's Dance" gefallen lassen.

Charlotte Engelhardt legt sich mit der Jury an

Zum Abschluss der Sommer-Specials wollte es Steffen Henssler noch einmal wissen. Seine Gegner zum Finale waren Charlotte Engelhardt, Calvin Kleinen und Jan Köppen. Drei prominente Gegner also, die teilweise nicht unterschiedlicher sein könnten. Das Ziel, das Koch-Coach Hans Neuner mit ihnen gemeinsam verfolgte, war hochgesteckt: Immerhin wissen Fans der Sendung, dass es seit drei Jahren kein Promi-Team mehr geschafft hat, ein Sommer-Special gegen Henssler für sich zu entscheiden.

Und schon beim Impro-Gang zeigte sich, dass der Abend für die Herausforderer schwierig werden könnte. Henssler setzte sich mit 20:15 Punkten durch. Besonders Juror Alexander Herrmann war mit dem Ergebnis der Promis alles andere als zufrieden. Vor allem Charlotte Engelhardt reagierte auf die Kritik zunehmend genervt und zog dabei ausgerechnet Joachim Llambi mit in die Diskussion hinein. "Du hängst doch zu viel mit dem Llambi ab", raunte sie Herrmann entgegen.

Später war von ihrem anfänglichen Kampfgeist wenig übrig geblieben. "Ich will nach Hause." gab die Moderatorin auf Knien zu. Als das Publikum mit der Kandidatin mitfühlte, verwandelte der "Let's Dance"-Juror seinen verbalen Elfmeter: "Das ist bei 'Let's Dance' dasselbe, wenn einer nix kann."

Steffen Henssler baut seinen Vorsprung mit einem Fischgericht weiter aus

Dass Engelhardt ihren nächsten Gang mit Fisch bestreiten wollte, war offensichtlich auch keine gute Idee. Zuvor scherzte sie noch, dass sie bei ihrer vorherigen Teilnahme mit Fleisch gewonnen habe und ihrem Gegner dieses Mal einen Vorsprung lassen wolle. Die anschließende Bewertung dürfte ihre Stimmung allerdings kaum verbessert haben. Während Henssler für sein Gericht insgesamt 23 Punkte erhielt, kam Engelhardt lediglich auf 13.

Besser lief es anschließend für Calvin Kleinen. Der Realitystar hatte sich sein Rezept vorsichtshalber mit Filzstift auf die Hand geschrieben, um auch wirklich nichts zu vergessen. Was vorher belächelt wurde, war anscheinend doch eine gute Idee. Mit seinem Roadkill-Chicken samt Pfirsich-Chutney und gegrilltem Lauch erreichte er ein 23:23 gegen Henssler.

Jan Köppens Dessert fällt bei der Jury durch

Für Jan Köppen blieb schließlich die Aufgabe, beim Dessert noch Punkte für das Promi-Team zu holen. Seine Kombination aus belgischen Waffeln, Schokolade, Kichererbsen und Apfel schaffte es allerdings nicht, die Jury zu überzeugen. Von Alexander Herrmann bekam der "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus"-Moderator nur zwei Punkte. Llambi vergab einen Punkt. Und auch Jana Ina Zarrella zeigte sich wenig begeistert, steuerte aber noch zwei Punkte bei. Damit verlor Köppen den Dessert-Gang mit 5:11.

Steffen Henssler hatte bei all dem Stress und den Diskussionen zwischen Herausforderern und Jury noch die Gelegenheit für einen Seitenhieb gegen Tim Mälzer und hob die Sticheleien noch einmal auf eine weitere Ebene. Als Laura Wontorra wissen wollte, ob Henssler nicht schon einmal mit Waffeln gegen seinen Kochkollegen verloren habe, widersprach er entschieden: "Ich hab niemals schlechter als Mälzer gekocht." Am Ende sicherte sich der Profi mit 80:62 Punkten den Sieg.

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