Ein Mann will nach oben (1978)

Ein Mann will nach oben

SERIE • 1 Staffel • Kinder & Familie, Romantik, Drama • Deutschland • 1978
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Ein Mann will nach oben (1978)

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Inhaltsbeschreibung

Im Jahr 1909 kommt der eben zum Vollwaisen gewordene Karl Siebrecht (Matthiéu Carriérre) nach Berlin. Der 16-jährige ist voll Eifer, in wenigen Wochen die Stadt für sich zu erobern. Auf der Zugfahrt dorthin lernt er Rieke Busch kennen, ein Mädchen aus dem Arbeiterbezirk Wedding. Sie begleitet Karl fortan. Doch er muss schnell merken, dass er ganz unten anfangen werden muss. Sein Weg ist gekennzeichnet von kleinen Erfolgen und Rückschlägen. Erst später gelingt ihm der Durchbruch mit der Gründung eines Gepäckbeförderungsunternehmens. Doch wieder ist der Erfolg nur von kurzer Dauer, sein Geschäftspartner bootet ihn aus. Karl Siebrecht steht vor den Scherben seines Unternehmens. Doch er gibt nicht auf, findet neue Wege und scheint erneut einen Durchbruch erreicht zu haben. Doch dann bricht der Erste Weltkrieg aus …

Originaltitel
Ein Mann will nach oben
Produktionsland
Deutschland
Originalsprache
Deutsch
Regie
Herbert Ballmann
FSK
12
Untertitel
Nein
Besetzung
Anita Kupsch, Mathieu Carrière, Ursela Monn, Rainer Hunold, Walter Buschhoff, Edith Hancke, Günter Strack, Ulli Philipp, Karl Michael Vogler, Harald Juhnke

Episodenguide

1. Staffel 1 (13 Episoden • 1978)
01
Der Start
Der noch nicht volljährige Karl Siebrecht verliert seinen Vater, einen pleitegegangenen Bauunternehmer. Auf sich selbst gestellt, beschließt er, sein kleines Dorf in der Uckermark zu verlassen, um nach Berlin zu gehen. In der wilhelminischen Reichshauptstadt verspricht er sich raschen Aufstieg. In der Eisenbahn lernt er Rieke Busch kennen, eine resolute Göre aus dem Berliner Arbeiterbezirk Wedding. Die beiden ungleichen Menschen freunden sich an. Rieke sorgt dafür, dass Karl, der in Berlin keinen Menschen kennt, ein Dach über dem Kopf hat. Am nächsten Morgen nimmt der alte Busch ihn mit auf den Bau. Der Polier stellt Karl auch tatsächlich als Handlanger an, und der Junge sieht sich bereits am Beginn seines Vorhabens, „Berlin zu erobern“. Aber seine hochfliegenden Pläne scheitern ganz schnell am Erscheinen des Bauherrn Kalubrigkeit, der für Karls soziale Ader noch Ärmeren gegenüber nicht das geringste Verständnis hat. (Text: 3Sat)
02
Vater Busch
Nachdem der junge Karl Siebrecht, der aus der Provinz nach Berlin gekommen ist, seine erste Anstellung als Hilfskraft auf einem Bau wegen seines allzu deutlich demonstrierten sozialen Gewissens Ärmeren gegenüber wieder verloren hat, bietet sich ihm eine neue Chance: Herr von Senden, eine Zufallsbekanntschaft, gibt ihm den Tipp, sich im Zeichenbüro seines Schwagers als Bauzeichner zu bewerben. Karl erhält die Anstellung. Sein neues Zuhause ist durch merkwürdige Umstände geprägt: Er isst und schläft in einem alten Weddinger Mietshaus bei der jungen Rieke Busch. Der alte Busch trinkt, weil er sich Vorwürfe macht, dass er seine verstorbene Frau in ihren letzten Lebensjahren nicht nett behandelt hat. Weil er seinem Beruf als Maurer nur unregelmäßig nachging, wurde ihm auch noch gekündigt. Trotzdem fühlt sich Karl wohl bei den Buschs und findet nach anfänglichen Schwierigkeiten auch im Büro Anerkennung. Sein Weg nach oben scheint zu beginnen … (Text: 3Sat)
03
Jetzt werden wir reich
Rieke Busch, die mit Karl Siebrecht und seit kurzem auch mit dem abgemusterten Matrosen Kalli Flau ein gemeinsames Leben zu gegenseitigem Nutzen führt, hat eine Idee: Sie will sich eine moderne amerikanische Nähmaschine kaufen und Damen- und Kindermäntel nähen. Mit Hilfe ihres Freundes Karl und angeblich im Auftrag ihrer (längst verstorbenen) Mutter erschleicht sich Rieke, die minderjährig ist, beim Händler Hagedorn eine solche Maschine auf Kredit. Bei der euphorischen Stimmung, die dadurch im Freundeskreis entsteht, nimmt Karl berufliche Rückschläge gelassen hin. Die Situation wird bedrohlich, als Hagedorn erfährt, dass der Vertrag ungültig war. (Text: 3Sat)
04
Haifische
Berlin hat zu Beginn des Jahrhunderts keinen zentralen Bahnhof. Während die Passagiere, die von einem Kopfbahnhof zum anderen müssen, normalerweise die Straßenbahn benutzen, liegt die Gepäckbeförderung in der Hand der „Rotmützen“, lizenzierter Gepäckträger, die die Koffer in ihren Handkarren von Bahnhof zu Bahnhof befördern. Karl Siebrecht und sein Freund Kalli Flau, die keine Arbeit haben, helfen dem alten Dienstmann Kürass, der sein Pensum allein nicht mehr bewältigen kann. Weil die beiden ohne Lizenz arbeiten, werden sie von den legalen Gepäckträgern heftig befehdet. Da hat Karl die Idee, die Arbeit der Rotmützen mittels eines gemeinsam gemieteten Pferdewagens zu rationalisieren. Der Plan scheitert am Widerstand der anderen. Also beschließt Karl, sein Vorhaben gegen ihren Willen durchzusetzen und mietet einen Wagen mit zwei Pferden. (Text: 3Sat)
05
Der Zweikampf
Karl Siebrechts Idee, die Reisegepäckbeförderung zwischen den Berliner Kopfbahnhöfen zu reformieren – in Zukunft soll sie ein Pferdewagen statt der Handkarren übernehmen -, droht am Widerstand der Gepäckträger zu scheitern. Der Wagen, den Karl gemietet hat, steht leer vor dem Stettiner Bahnhof. Karl gelingt es aber durch einen persönlichen „Zweikampf“ mit seinem Widersacher Kiesow, die Dienstmänner davon zu überzeugen, dass der Einsatz des Pferdewagens auch für sie von Vorteil ist. (Text: 3Sat)
06
Schinder
Karl Siebrecht hat mit dem Fuhrunternehmer Wagenseil einen für ihn selbst ungünstigen Vertrag abgeschlossen. Wagenseil stellt Karl für eine Gepäckbeförderungsfirma, die zwischen den Berliner Bahnhöfen tätig ist und inzwischen floriert, sieben Wagen und Gespanne. Karl hat sich verpflichtet, sich Pferde und Wagen nirgendwo anders zu beschaffen. Nun schuftet er sich ab und Wagenseil kassiert. Karl löst den Vertrag und stellt den Gepäckdienst mit den Gepäckträgern, die jetzt wie ein Mann hinter ihm stehen, wieder auf Handkarren um. Außerdem lernt Karl Ilse Gollmer kennen. (Text: 3Sat)
07
Der Durchbruch
Dem Fuhrunternehmer Franz Wagenseil ist es durch ein paar miese Tricks gelungen, die Gepäckbeförderungsfirma von Karl Siebrecht zu ruinieren. Karl bietet sich die Möglichkeit für eine neue Existenz: Eine Kneipenbesitzerin im Wedding ist gestorben, und ihr Neffe bietet die Kneipe „Zur Funzel“ zum Kauf an. Karl zahlt 3.500 Mark in bar. Das Ganze erweist sich als Luftgeschäft und die 3.500 Mark sind verloren. In seiner Verzweiflung hat Karl eine neue Idee, die er in die Praxis umsetzen kann. Er gewinnt den Automobilfabrikanten Gollmer für ein gemeinsames Geschäft: Karl stellt seinen Gepäckbeförderungsbetrieb von Pferdefuhrwerken auf Lastwagen um, die ihm Gollmer zur Verfügung stellt. (Text: 3Sat)
08
Kanalljenvögel
Im Leben von Karl Siebrecht und seinen Freunden ist eine Wende eingetreten: Karl hat mit dem Automobilfabrikanten Gollmer einen Vertrag geschlossen, nach dem Gollmer ihm fünf moderne Lastautos für die Abwicklung seines Gepäcktransports zur Verfügung stellt. Die Palude ist jetzt für die Abwicklung seiner Buchhaltung nicht mehr tragbar. Herr Frenz, einer von Gollmers Buchhaltern, ersetzt sie. Auch Karls Freunde passen nicht mehr zu seiner neuen Geschäftsführung. Als sich diese einsichtig zeigen und die Weddinger Kneipe „Zur Funzel“ pachten, kann Karl unbeschwert der Chef der fünf „Kanalljenvögel“ sein – wie die vom Berliner Volksmund getauften goldgelben Laster bald heißen. (Text: 3Sat)
09
Siegreich woll'n wir ...
Karl Siebrecht, der aufstrebende junge Mann, und seine Freunde Rieke Busch und Kalli Flau haben nicht so recht zueinander gepasst. Und es ist nur folgerichtig, dass sich ihre Wege endlich – in aller Freundschaft – trennen. Am gleichen Abend, an dem im Garten des Automobilfabrikanten Gollmer, Karls Geschäftspartner, eine große Party gegeben wird, feiern Kalli und Rieke die Eröffnung der Weddinger Kneipe „Zur Funzel“, die sie gepachtet haben. Karl lässt sich aber auch bei den Freunden sehen. In Sarajevo wird der österreichische Thronfolger ermordet, was gewichtige Folgen hat. Kalli folgt begeistert den Fahnen, Gollmer verspricht sich vom Krieg ein Riesengeschäft, und Karl, bevor er sehr ungern Soldat wird, findet zusammen mit seiner Jugendfreundin Rieke die Erfüllung, die sie sich in all den Jahren ihrer Freundschaft versagt haben. (Text: 3Sat)
10
Die tödlichen Jahre
1914: Der Krieg ist ausgebrochen und Karls Firma wird stillgelegt. Karl und Kalli werden Soldaten. Kalli kommt nach Russland, Karl an die Westfront. Rieke, Vater, Tilda und die Palude halten zu Hause die Stellung. Karl und Kalli überleben den Krieg, aber Karl gerät in französische Gefangenschaft und Kalli verliert eine Hand. Als der Krieg zu Ende ist, kehrt Kalli heim und führt mit Rieke die „Funzel“ weiter. Er nimmt auch einen Neuankömmling in Kauf: Eine zärtliche Stunde, die Karl vor seinem Einrücken mit Rieke verlebte, ist nicht ohne Folgen geblieben. Aber Karl gilt als verschollen. (Text: 3Sat)

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