In diesem Must-See-Film zum ESC gehört das Who-is-Who Hollywoods zum Lineup: Will Ferrell als unbeirrbarer ESC-Träumer Lars Erickssong, Rachel McAdams als warmherzige und stimmgewaltige Sigrit Ericksdóttir, Dan Stevens als glamouröser Popstar Alexander Lemtov sowie Pierce Brosnan als stoischer Vater Erick Erickssong. Der Film wirft sich mit voller Wucht in die Welt des ESC. Hier geht es um große Träume, peinliche Momente und den unerschütterlichen Glauben an den eigenen Song. Lars und Sigrit wollen auf die größte Bühne Europas. Talent ist dabei nicht immer das Problem. Timing schon eher.
Der Film liefert alles, was den ESC ausmacht. Glitzer, Pathos, Emotion. Die Songs sind so nah am echten Wettbewerb, dass man kurz vergisst, dass es sich um eine Komödie handelt. Was hängen bleibt, ist mehr als nur Klamauk. Es geht um Loyalität, um Herkunft und um den einen Auftritt, der alles verändern kann. Dafür schaut man schließlich den Eurovision Song Contest.
Gut zu wissen
- Der Song „Husavik (My Hometown)“ wurde für den Oscar nominiert und löste in der echten Stadt Húsavík einen Tourismus-Boom aus.
- Zahlreiche echte ESC-Stars haben Cameos im Film, darunter frühere Gewinner und Fanlieblinge, die sich selbst spielen.
- Rachel McAdams singt nicht allein. Ihre Stimme wurde mit der der schwedischen Sängerin Molly Sandén kombiniert, um den typischen ESC-Sound zu treffen.
In diesem Film steht eine der größten Rockbands aller Zeiten im Mittelpunkt. Rami Malek als charismatischer Frontmann Freddie Mercury, Gwilym Lee als Gitarrist Brian May, Ben Hardy als Schlagzeuger Roger Taylor sowie Joseph Mazzello als Bassist John Deacon: Bohemian Rhapsody erzählt die Geschichte von Queen. Im Zentrum steht Freddie Mercury, ein Ausnahmetalent mit einer Stimme, die sofort wiederzuerkennen ist. Der Film zeigt den Aufstieg, den Erfolg und die Spannungen innerhalb der Band. Es geht um Identität, Druck und den Preis des Ruhms.
Die Musik trägt den Film von Anfang bis Ende, jeder Auftritt fühlt sich wie ein Event an. Der Höhepunkt ist das legendäre Live-Aid-Konzert. Dieser Moment zeigt, worum es geht. Ein Künstler, eine Bühne, ein Publikum. Mehr braucht es nicht.
Gut zu wissen
- Obwohl Freddie Mercury homosexuell war, blieb Mary Austin eine der wichtigsten Personen in seinem Leben. Die enge Verbindung zwischen beiden wird im Film bewusst hervorgehoben.
- Rami Malek gewann für seine Darstellung von Freddie Mercury den Oscar als bester Hauptdarsteller
- Die Gesangsspuren im Film bestehen aus einer Mischung aus Freddie Mercurys Originalstimme, Aufnahmen eines Soundalikes und Maleks eigener Stimme.
In diesem Film steht der Mann hinter der ganz großen Show im Mittelpunkt: Hugh Jackman als visionärer Entertainer P. T. Barnum, Zac Efron als Geschäftspartner Phillip Carlyle, Zendaya als Trapezkünstlerin Anne Wheeler sowie Michelle Williams als Barnums Ehefrau Charity. The Greatest Showman erzählt die Geschichte eines Mannes, der aus dem Nichts eine Show erschafft, die alle Blicke auf sich zieht. Barnum will mehr als nur Erfolg. Er will Staunen auslösen. Und dafür geht er Risiken ein.
Der Film setzt voll auf große Bilder, starke Songs, Lichter, Kostüme und Choreografien. Alles ist darauf ausgelegt, Eindruck zu hinterlassen. Gleichzeitig zeigt die Geschichte auch die Kehrseite: Erfolg hat seinen Preis, Beziehungen geraten ins Wanken, Anerkennung wird zur treibenden Kraft. Am Ende bleibt die Frage, was wirklich zählt; Applaus oder die Menschen, die hinter der Bühne stehen.
Gut zu wissen
- P. T. Barnum ist eine reale Figur. Der Film nimmt sich viele Freiheiten und erzählt seine Geschichte deutlich positiver als sie historisch war.
- Der Song „This Is Me“ gewann einen Golden Globe und wurde zur Hymne für Selbstakzeptanz.
- Die Songs wurden von Benj Pasek und Justin Paul geschrieben, die auch für „La La Land“ verantwortlich sind.
Respect erzählt die Geschichte von Aretha Franklin. Im Zentrum steht Jennifer Hudson, die die spätere „Queen of Soul“ mit beeindruckender Präsenz verkörpert. Der Film begleitet sie von den ersten Auftritten im Kirchenchor ihres Vaters bis auf die großen Bühnen der Welt. Früh wird klar, wie viel Talent in ihr steckt. Gleichzeitig zeigt sich, wie stark ihr Umfeld sie prägt. Ihr Vater (Forest Whitaker) lenkt ihre Karriere mit harter Hand. Später treten neue Einflüsse in ihr Leben. Ihr Ehemann und Manager, dargestellt von Marlon Wayans, bringt Erfolg, aber auch Konflikte.
Gut zu wissen
- Aretha Franklin selbst wünschte sich, dass Jennifer Hudson sie im Film spielt.
- Jennifer Hudson sang alle Songs im Film selbst ein, statt auf Originalaufnahmen zurückzugreifen.
- Der Song „Respect“ wurde durch Aretha Franklin weltberühmt, stammt ursprünglich aber von Otis Redding.
Ein schüchterner Junge am Klavier und ein paar Jahre später ein Superstar, den niemand übersehen kann: Rocketman erzählt den Weg von Elton John. Aus Reginald Dwight wird Elton John (Taron Egerton), eine Figur, die jede Bühne beherrscht. Mit Songwriter Bernie Taupin (Jamie Bell) entstehen Hits, die um die Welt gehen. Mit Manager John Reid (Richard Madden) kommt der Erfolg. Und bald auch die ersten Schatten im Paradies... Der Film geht nicht Schritt für Schritt vor, sondern springt direkt ins Gefühl. Songs erzählen, was Worte nicht schaffen: Euphorie und Absturz liegen nah beieinander.
Gut zu wissen
- Taron Egerton sang alle Songs im Film selbst ein und wurde dafür vielfach gelobt.
- Elton John war als Produzent beteiligt und bestand darauf, auch die schwierigen Phasen seines Lebens zu zeigen.
- Der Film endet mit echten Fotos und Infos aus Elton Johns Leben nach dem Entzug – ein klarer Kontrast zur vorherigen Inszenierung.
Zwar mit Fokus auf Tanz, aber trotzdem mit der Musik als heimlichem Star: Dirty Dancing erzählt die Geschichte von Frances „Baby“ Houseman, die in einem Ferienresort auf den Tanzlehrer Johnny Castle (Patrick Swayze) trifft. Was als zufällige Begegnung beginnt, entwickelt schnell eine ganz eigene Dynamik. Baby taucht in eine Welt ein, die ihr bisher fremd war. Tanz, Leidenschaft und klare Regeln, die besser nicht gebrochen werden.
Der Film lebt von seiner Energie. Die Musik treibt jede Szene nach vorne. Die Beziehung zwischen Baby und Johnny steht im Mittelpunkt und entwickelt sich Schritt für Schritt. Es geht um Mut, um Selbstvertrauen und um den Moment, in dem jemand über sich hinauswächst. Die finale Tanzszene ist längst Kult. Kaum ein anderer Film bringt Emotion und Performance so direkt auf den Punkt.
Gut zu wissen
- Der berühmte Satz „Mein Baby gehört zu mir“ wurde im Original ("Nobody puts Baby in a corner!") improvisiert und war so nicht im Drehbuch vorgesehen.
- Patrick Swayze und Jennifer Grey hatten schon vor dem Film zusammen gearbeitet, ihre Chemie auf der Leinwand war kein Zufall. Die Magie passierte vor der Kamera, außerhalb der Dreharbeiten waren die beiden alles andere als Freunde.
- Der Song „(I’ve Had) The Time of My Life“ gewann den Oscar für den besten Filmsong.
Eine kleine Stadt reicht nicht. Die große Bühne wartet schon. Burlesque erzählt die Geschichte von Ali (Christina Aguilera), die nach Los Angeles geht und in einem Burlesque-Club landet, der kurz vor dem Aus steht. Dort trifft sie auf Tess (Cher), die den Laden mit allem verteidigt, was sie hat. An ihrer Seite steht Vince (Peter Gallagher), ihr verlässlicher Geschäftspartner und Freund, der den Club zusammenhalten will. (Fun Fact: In "Darf ich bitten?" spielte Gallagher bereits an der Seite von Richard Gere und Susan Sarandon einen Kollegen mit ganz eigener Tanzgeschichte). Zurück zu Burlesque: Zwischen Glitzer, Konkurrenz und großen Erwartungen kämpft sich Ali Schritt für Schritt nach oben. Der Film setzt voll auf Show. Lichter, Kostüme und starke Stimmen stehen im Mittelpunkt. Gleichzeitig wächst der Druck. Es geht um Anerkennung, um Durchbruch und um den Moment, in dem jemand die Bühne wirklich beherrscht.
Gut zu wissen
- Christina Aguilera gab mit dem Film ihr Schauspieldebüt und sang die meisten Songs selbst.
- Cher gewann für den Song „You Haven’t Seen the Last of Me“ einen Golden Globe.
- Nach dem Film stieg das Interesse an Burlesque spürbar.
La La Land erzählt von zwei Menschen, die in Los Angeles ihren Traum verfolgen. Mia (Emma Stone) will Schauspielerin werden, Sebastian (Ryan Gosling) ein eigener Jazzclub. Beide kämpfen sich durch Absagen, kleine Jobs und Zweifel. Als sie sich kennenlernen, geben sie sich gegenseitig Halt. Gleichzeitig wird schnell klar, dass Erfolg seinen Preis hat. Mit jedem Schritt nach vorne verändern sich ihre Leben. Chancen öffnen sich, Wege trennen sich, Entscheidungen lassen sich nicht mehr zurückdrehen.
Gut zu wissen
- Emma Stone gewann für ihre Rolle den Oscar als beste Hauptdarstellerin.
- Ryan Gosling lernte für den Film selbst Klavier zu spielen und spielte viele Szenen ohne Double.
- Der Film wurde für 14 Oscars nominiert und gewann insgesamt sechs, darunter für Regie und Filmmusik.
Eine Band steht kurz vor dem Durchbruch und plötzlich dreht sich alles nur noch um sie. Daisy Jones & The Six erzählt die Geschichte einer fiktiven Rockband in den 70ern, die mit ihrem Sound überall Erfolg hat. Im Mittelpunkt stehen Daisy Jones (Riley Keough) und Frontmann Billy Dunne (Sam Claflin). Zwei starke Persönlichkeiten, die gemeinsam funktionieren und sich gleichzeitig gegenseitig herausfordern.
Mit wachsendem Erfolg verändert sich die Dynamik. Auftritte werden größer, Erwartungen steigen, Konflikte nehmen zu. Die Serie zeigt, wie aus kreativer Spannung echte Brüche entstehen. Interviews und Rückblicke setzen das Bild Stück für Stück zusammen. Es geht um Ruhm, um Beziehungen und um die Frage, warum etwas, das so gut funktioniert, am Ende zerbricht.
Gut zu wissen
- Die Serie basiert auf dem Roman von Taylor Jenkins Reid, der lose von Fleetwood Mac inspiriert ist.
- Die Handlung wird in Form von Interviews erzählt, die wie eine echte Band-Doku wirken und der Serie ihren besonderen Stil geben.
- Das Album „Aurora“ aus der Serie wurde real veröffentlicht und erreichte die Charts.
Amy zeigt das Leben von Amy Winehouse aus nächster Nähe. Die Geschichte folgt ihrem Weg von ersten Aufnahmen in kleinen Studios bis zum weltweiten Durchbruch. Mit wachsendem Erfolg verändern sich die Bedingungen. Termine, Öffentlichkeit und Erwartungen nehmen zu. Gleichzeitig geraten Beziehungen und ihr persönliches Umfeld unter Druck. Amy Winehouse versucht, ihre künstlerische Identität zu bewahren. Das wird mit der Zeit immer schwieriger.
Der Film arbeitet ausschließlich mit realem Material. Konzertmitschnitte, Interviews und private Aufnahmen greifen ineinander und machen sichtbar, wie sich ihr Leben Schritt für Schritt verändert. Im Unterschied zum späteren Biopic Back to Black, das mit Marisa Abela als Amy-Darstellerin arbeitet, bleibt dieser Film komplett bei echten Bildern und Originalaufnahmen.
Gut zu wissen
- Amy Winehouse gewann zu Lebzeiten fünf Grammy Awards an einem Abend.
- Alle Songs im Film sind Originalaufnahmen von Amy Winehouse selbst – es gibt keine nachgesungenen Passagen oder Schauspielinterpretationen.
- „Amy“ gewann 2016 den Oscar als bester Dokumentarfilm.
Sonne, Meer und ein Soundtrack, den eigentlich jeder kennt. Mamma Mia! bringt die Songs von ABBA auf die große Leinwand und macht daraus eine Geschichte voller Energie. Im Mittelpunkt steht Donna (Meryl Streep), die auf einer griechischen Insel ein kleines Hotel führt. Ihre Tochter Sophie (Amanda Seyfried) steht kurz vor der Hochzeit und hat einen Plan. Sie lädt heimlich drei Männer ein, die als ihr Vater infrage kommen. Sam (Pierce Brosnan), Bill (Stellan Skarsgård) und Harry (Colin Firth) reisen an. Und plötzlich steht alles auf dem Kopf.
Gut zu wissen
- Pierce Brosnan war vor dem Film kein ausgebildeter Sänger und übernahm die Gesangsparts trotzdem selbst - genauso wie Meryl Streep.
- Viele Szenen wurden auf der griechischen Insel Skopelos gedreht, die seitdem ein beliebtes Reiseziel für Fans ist.
- Die ABBA-Mitglieder waren anfangs skeptisch, gaben aber ihr Okay – und der Film wurde später zu einem der erfolgreichsten Musicalfilme weltweit.
Wer A sagt, muss auch B sagen – bzw. wer „Mamma Mia!“ sagt, kommt an der Fortsetzung nicht vorbei. Mamma Mia! Here We Go Again dreht die Geschichte weiter und gleichzeitig zurück. Sophie (Amanda Seyfried) steht vor einem neuen Kapitel und führt das Hotel ihrer Mutter weiter. Dabei holt sie die Vergangenheit ein. Der Film springt zurück zu Donna als junge Frau (Lily James) und zeigt, wie sie ihren eigenen Weg geht, Entscheidungen trifft und Harry, Bill und Sam kennenlernt – die Männer, die später alles ins Rollen bringen.
Gut zu wissen
- Cher stößt im zweiten Teil neu zum Cast und sorgt mit ihrem Auftritt für einen der größten Momente des Films.
- Der Film erzählt die Geschichte auf zwei Zeitebenen und bringt damit einen besonderen Twist in die Handlung.
- Ein Großteil des Films wurde in Kroatien gedreht, obwohl die Geschichte weiterhin in Griechenland spielt.