Hintergründe und Infos

Bevor Jenke von Wilmsdorff seine eigene Dokumentationssendung bekam, war er Reporter des TV-Lifestyle-Magazins Extra auf RTL. Bereits dort wurde die Rubrik "Das Jenke-Experiment" produziert und auch von ihm moderiert. Nachdem Beiträge über Mangelernährung und das Leben als alleinerziehende Mutter beim Publikum sehr beliebt waren, bekam Jenke von Wilmsdorff im März 2013 einen Sendeplatz bei RTL mit seiner eigenen Dokumentation. Für den letzteren Selbstversuch erhielt er sogar den Juliane Bartel Medienpreis in der Kategorie "Fernsehen - Dokumentation, Reportage, Feature, Magazinbeitrag, länger als 10 min", der vom niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung verliehen wurde.

In der ersten Staffel von "Das Jenke-Experiment" behandelte der Reporter in Selbstversuchen gesellschaftlich relevante Themen wie Alkoholmissbrauch sowie das Leben in Armut, im Alter und als Frau. Auch für diese Staffel wurde er mit dem Quotenmeter-Fernsehpreis als "Beste Reportagereihe" ausgezeichnet und als "Bestes Dokutainment" für den Deutschen Fernsehpreis im Jahr 2014 nominiert.

Experimente mit Drogen

Im Rahmen der zweiten und dritten Staffel begann Jenke von Wilmsdorff sowohl Experimente mit Drogen wie Marihuana als auch ein Leben als behinderter Mensch im Rollstuhl. Zudem behandelte er Themen wie Körperkult und Sport, Massentierhaltung, Organspende sowie der Umgang und die Auswirkungen von Stress auf den Körper. Im Jahr 2016 wurde "Das Jenke-Experiment" erneut für den Deutschen Fernsehpreis nominiert, dieses Mal in der Kategorie "Best Factual Entertainment".

Im Herbst 2016 ging die TV-Dokumentation in die vierte Runde. Dieses Mal testete der Reporter unter anderem harte Drogen, was in der Öffentlichkeit für Furore sorgte, das Leben in Einzelhaft im Knast und ein Leben mit Demenz. Außerdem lebte er wochenlang wie ein Essgestörter, allerdings unter ärztlicher Beobachtung.