Jenke von Wilmsdorff macht es wieder. Er wagt ein Experiment. Diesmal tritt er gegen seinen ganz persönlichen Dämon an.

Er hat sich wochenlang mit Alkohol volllaufen lassen oder sich sehr aufsehenerregend durch ein breiteres Angebot von Drogen probiert. Jenke von Wilmsdorff war mit seinen Versuchen an sich selbst eher der Mann fürs Grobe, bis er 2016 ankündigte, es ruhiger angehen zu lassen. Keine Experimente mehr!

Zwei Jahre hielt von Wilmsdorff durch. Bei RTL ist der 52-Jährige nun doch wieder im Einsatz. In einer zunächst einmaligen Folge von "Das Jenke-Experiment" kämpft er vor allem gegen sich selbst. Und es ist das pure Eigeninteresse, das den Journalisten und Moderator antreibt. Von Wilmsdorff will endlich das Rauchen aufgeben. Ganze 37 Jahre hielte ihn nach eigener Aussage die Sucht nun schon in ihren Klauen. Einige Versuche, seinen ganz persönlichen Dämon abzuschütteln, scheiterten jeweils kläglich. Diesmal jedoch, in der 90-minütigen Reportage, will von Wilmsdorff endlich erfolgreich sein. Dafür trifft er unter anderem internationale Experten und testet ungewöhnliche Methoden, etwa eine Sitzung bei einem Schamanen.

"Laut eines Berichts der Drogenbeauftragen der Bundesregierung ist etwa jeder sechste Todesfall in Deutschland auf das Rauchen zurückzuführen. Ich finde, das ist ein extrem starker Motivationsfaktor, mit dem Rauchen aufzuhören", sagt von Wilmsdorff. Nicht nur diese Zahlen sind erschreckend. Der Reporter beleuchtet auch die Schicksale dahinter. Er trifft starke Raucher, die durch den Qualm krank geworden sind. Zudem hinterfragt er die Machenschaften der Tabakkonzerne.


Quelle: teleschau – der Mediendienst