Verkohlte menschliche Überreste in einer Industrieruine und ein Junge, der sich in einem Hotelzimmer versteckt und kein Wort spricht – der Dortmunder Fall beginnt geheimnisvoll, bleibt lange mysteriös und fesselt die Zuschauer bis zum Schluss.

Dafür braucht dieser Tatort kein bekanntes Krimi-Rüstzeug wie temporeiche Schnitte, wilde Verfolgungsjagden oder forensische Ekeleffekte. Gäbe es nicht illegale Boxkämpfe, bei denen die glamourösen Partygäste mit Koffern voller Geld wetten, würde nicht einmal Blut fließen.

Einziger Ekelfaktor ist und bleibt Hauptkommissar Peter Faber (Jörg Hartmann), der auch gleich den neuen Kollegen im Team, Ex-LKA-Ermittler Jan Pawlak (Rick Okon), seine fiese Seite spüren lässt.