Wieder einmal bietet Wunderkind Steven Spielberg ein Spektakel der Superlative: Wenige Tage nach dem japanischen Überfall auf Pearl Harbour taucht ein japanisches U-Boot (an Bord u. a. der unvergessene Toshiro Mifune, Kurosawas treuester Samurai) vor der kalifornischen Küste auf. Ziel dieses Bootes ist die Zerstörung Hollywoods ...

Tieffliegerangriffe auf den Hollywood-Boulevard, Massenschlägereien bei Jitterbug-Wettbewerben, zur Verteidigung aktivierte Bauchredner und Amokfahrer: Steven Spielberg reiht eine absurde Situation an die andere. Für seine "Slapstick-Maschine" ließ er tonnenweise Requisiten verschrotten. Das Ganze ist eine Huldigung an das Kino, gleichzeitig eine Achterbahnfahrt durch die Filmwelten Spielbergs mit bösen Spitzen gegen den "American Way Of Life" und die (nicht nur) seinerzeit herrschende Paranoia im Land. Bei den Amis war der Film ob seines zum Teil recht bissigen Witzes nicht gerade sehr beliebt.

Foto: Universal