Psychiater und Forensikprofessor Jack Gramm (Al Pacino, Foto) unterrichtet nicht nur als Professor am College in Seattle, sondern stellt seine besonderen Fähigkeiten auch in den Dienst des FBI. Ihm ist es zu verdanken, dass Serienkiller Jon Forster trotz unzulänglicher Beweise für schuldig erklärt wurde. Doch kurz vor Forsters Hinrichtung geschieht ein weiterer Mord, der in der gleichen bizarren Grausamkeit wie seine Vorgänger inszeniert wurde. Das Opfer ist keine Unbekannte für Jack, doch bevor er die Ermittlungen aufnehmen kann, klingelt sein Handy und eine verzerrte Stimme kündigt an, dass er in 88 Minuten sterben wird. Hat Jon Forster einen Handlanger außerhalb der Gefängnismauern oder sitzt womöglich ein Unschuldiger in der Todeszelle? Jack bleiben 88 Minuten, um sein Leben zu retten. Eine FBI-Agentin, sein Freund und seine Assis­tentin wollen ihm dabei helfen ...

In diesem Echtzeit-Thriller im Stil der Serie "24" überzeugt Schauspiel-Gigant Al Pacino einmal mehr. Leider wirkt die Geschichte teilweise recht unglaubwürdig, konstruiert und langatmig inszeniert. Regie führte Jon Avnet ("Grüne Tomaten, "Die Trennung") nach einem Drehbuch von Gary Scott Thompson ("Hollow Man - Unsichtbare Gefahr", "The Fast and the Furious").

Foto: Kinowelt