Nachdem Ex-CIA-Agent und Familienvater Bryan Mills Tochter Kim und deren Mutter Lenore das Leben rettete, bekommt er es diesmal mit ganz üblen Gesellen zu tun: Die töten seine Ex Lenore und drehen den Mord so, als sei Bryan der Täter.

Fortan auch von der Polizei gejagt, will Bryan unbedingt seine Unschuld beweisen und zudem herausfinden, wer hinter dem perfiden wie tödlichen Treiben steckt. Dank ein paar Freunden - ehemalige Kollegen – und natürlich seiner besonderen Kampffähigkeiten, kommt Bryan dem Auftraggeber immer näher.

Doch Polizeiinspektor Franck Dotzler erweist sich als äußerst hartnäckiger Verfolger, auch wenn er ahnt, dass bei diesem Fall etwas gewaltig faul ist ...

Mächtig und wenig zimperlich

Einmal mehr darf Liam Neeson – er scheint nach dem tragischen Tod seiner Frau pausenlos vor der Kamera zu stehen – als Ex-Agent sich mächtig und wenig zimperlich ins Zeug legen. Dank seiner Präsenz verzeiht man auch die ein oder andere nicht gerade logische Wendung und fiebert gebannt im Sessel sitzend mit dem geschundenen Kerl mit.

Luc-Besson-Zögling Olivier Megaton ("Transporter 3", "Colombiana") durfte erneut nach einem Drehbuch seines Meisters (in Zusammenarbeit mit Robert Mark Kamen) auf dem Regie-Stuhl Platz nehmen und liefert spannende, mitunter hoch dramatisch inszenierte Action, die zumindest nie langweilig wird und somit stets gut unterhält.