Der Pinguin, das Katzenweib, der Joker und der Rätselknacker verbünden sich und planen, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Zum Glück gibt es noch den als Batman verkleideten Superdetektiv und Jungmillionär Bruce Wayne und seinen Gehilfen Robin alias Dick Grayson. Diese beiden kämpfen nicht nur mutig und listenreich für das Gute, sondern besitzen in ihrer "Bathöhle" auch fantastische technische Hilfsmittel, das Raketen getriebene "Batmobil", den wendigen "Batcopter", das pfeilschnelle "Batboot" und vieles mehr. Das alles brauchen sie für ihren schwierigsten Fall ...

Wer kennt ihn nicht, den berühmten Comic-Helden im Fledermaus-Kostüm von Bob Kane, der 1939 in dem Comic-Magazin "Detective Comics" das Licht der Welt erblickte. Nach einer ersten frühen Fernsehserie im Jahre 1943 folgte Mitte der Sechzigerjahre die 120-teilige Billig-TV-Serie "Batman", mit Adam West in seiner wohl berümtesten Rolle und Burt Ward als sein Sidekick Robin. Oft unfreiwillig komisch genießt sie heute nahezu Kultstatus und löste seinerzeit eine wahres "Batman"-Fieber nebst Merchandising-Wahn aus. 1966 schließlich nahm sich Regisseur Leslie H. Martinson des Superhelden an und drehte mit "Batman hält die Welt in Atem" den Kinofilm zur Serie, der Adam West den Ruhm des ersten Kino-Batmans bescherte. Ebenso billig produziert wie die Serie glänzt dieses Trashwerk mit überbordender unfreiwilliger Komik, schlechten Spezialeffekten und den absolut lachhaften "Bat"-Utensilien wie etwa das "Anti-Haifisch-Bat-Spray". Allerdings macht dieser Streifen auf eindrucksvolle Art und Weise auch deutlich, welch große technischen Fortschritte die Filmindustrie seither gemacht hat, denn sie bescherte uns Jahrzehnte später unvergessliche Comic-Verfilmungen wie "Batman" (mit Michael Keaton und "The Dark Knight" (mit Christian Bale).

Foto: Das Vierte