In den 1960er-Jahren hat der Kalte Krieg seinen Höhepunkt erreicht. Zu diesem Zeitpunkt wird das Spionage-Flugzeug des US-Piloten Francis Gary Powers (Austin Stowell) über der Sowjetunion abgeschossen. Powers wird gefangen genommen und der Spionage beschuldigt.

Anwalt James Donovan (Tom Hanks), der eigentlich auf Wirtschafts­prozesse spezialisiert ist, wird beauftragt, mit den verfeindeten Sowjets zu verhandeln. Für Donovan beginnt ein Drahtseilakt. Er reist nach Ost-Berlin, um den Austausch von Powers gegen den in amerikanischer Gefangenschaft befindlichen russischen Spion Rudolf Abel (Marc Rylance) durchzuführen.

Clever konstruierter Thriller

Regisseur Steven Spielberg ist einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Filmemacher. Seit über 40 Jahren ist er im Geschäft und erschuf populäre Werke wie "Der weiße Hai" und "Schindlers Liste". Nach "Der Soldat James Ryan" und "Lincoln" verarbeitet Spielberg in "Bridge Of Spies" erneut ein Kapitel der amerikanischen Geschichte.

Basierend auf wahren Geschehnissen, haben Matt Charman sowie die Brüder Ethan und Joel Coen ein dichtes Drehbuch kreiert, das die historischen Ereignisse realistisch wiedergibt. Auf Authentizität bemüht, drehte Spielberg ebenso an Originalschauplätzen wie der Glienicker Brücke, die während des Kalten Krieges als Ort zum Austausch von Spionen diente, und dem Flughafen Tempelhof.

Obwohl Ost-Berlin und die DDR teilweise klischeehaft dargestellt werden, überzeugt der Thriller mit spektakulären Szenen und einem wie immer glänzenden Tom Hanks in der Hauptrolle.

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