Die Welt hält den Atem an: Bridget Jones (Renée Zellweger) bekommt ein Baby! Alles super - wäre da nicht noch die Frage nach dem Vater zu klären.

Somit steht Dauersingle Bridget wieder einmal zwischen zwei Männern. Zum einen buhlt Ex-Freund Mark Darcy (Colin Firth) um ihre Gunst, auf der anderen Seite Jack Qwant (Patrick Dempsey). Das Chaos ist also programmiert.

Gemischte Gefühle

Aber deswegen ist Bridget Jones doch so beliebt - eben weil sie nicht perfekt ist, entgegen des idealen Bildes einer perfekten Frau, das einem von der Industrie vorgaugelt wird. Sie ist das pummelige Entlein, das hier und da einmal in ein Fettnäppchen tritt. Aber dadurch überzeugt der Charakter durch chaotische Echtheit. (Fast) jede Frau kann sich mit Bridget identifizieren.

Aber auch wenn Teil drei der Komödie um Zellweger, die sich für die Streifen immer satte Pfunde angegessen hat, in den britischen Medien eher als nüchtern deklariert wurde, wurde die Schauspielerleistung von allen Darstellern gelobt.

Die schwangere Bridget reicht vielleicht nicht an den Erfolg ihres Auftaktfilmes heran ("Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück"), lässt die Zuschauer aber auf unterhaltsame Weise einmal mehr an dem Leben des tollpatschigen Singles teilhaben.

Er mag vielleicht nicht alle Kinobesucher vom Hocker hauen, ist aber auf jeden Fall ein Muss, für alle Fans der ersten Stunde.

Sehen Sie hier einen Trailer zu "Bridget Jones' Baby":