Für Agathe Verdier (Cécile Bois, Foto) ist die Welt in Ordnung. Ihren 30. Geburtstag feiert sie zusammen mit ihrer Mutter Elisabeth, ihrem Stiefvater Pierre, ihrer 16-jährigen Schwester Margaux und ihrem Verlobten Antoine. In wenigen Wochen, am 1. September, wird sie ihre Doktorarbeit über "Geheime Gesellschaften" vorstellen. Schon fast vergessen ist der schreckliche Autounfall, bei dem ihr damaliger Freund getötet worden war, und den sie selbst nur schwer verletzt überstanden hatte. Doch ihr idyllisches Leben wird jäh gestört, als die Leiche einer jungen Frau aus der Seine gefischt wird. Die Tote heißt Agathe Bird und ist ihre Doppelgängerin ...

Regisseur Thierry Binisti, der hierzulande bereits mit Filmen wie "Das Ende vom Lied" und "Die Liebenden von Cayenne" auffiel, drehte diesen spannenden Zweiteiler, der allerdings stellenweise ein wenig zu lang geraten ist. Durchweg überzeugend sind die darstellerischen Leistungen, besonders Cécile Bois sticht mit ihrer schauspielerischen Präsenz heraus. Die in Bordeaux geborene Charakerdarstellerin war zuvor unter anderem in dem Gesellschaftsdrama "Lernen zu leben", dem Historiendrama "Der König tanzt" und in der Literaturverfilmung "Die Auferstehung" zu bewundern.

Foto: MDR/BR/Teleimage Paris