Der jüdische Filmemacher Alfi Seliger steckt tief in einer Krise. Als Hypochonder sitzt er ständig beim Arzt, als Familienvater und als Ehemann fühlt er sich als Versager und in seinem Job hat er auch schon lange nichts mehr zu Stande gebracht. Da bietet sich plötzlich die Gelegenheit, sein jüngstes Projekt zu verwirklichen. Doch erst soll sich Seliger als Regisseur einer Telenovela bewähren. Als auch dies zum Desaster wird und ihm sogar sein Psychiater rät, dass es wohl besser wäre, wen er freiwillig aus dem Leben scheiden würde, plant Seliger sein theatralisches Ende ...

Dass Dani Levy Komödien inszenieren kann, hat er schon mehrfach bewiesen und mit "Alles auf Zucker!" und "Mein Führer" deutsche Highlights des Genres produziert. Doch diesmal hat er sich schlicht verhoben. Einige Szenen sind stark inszeniert und gespielt, doch die gesamte Geschichte ist viel zu fahrig und willkürlich, um noch halbwegs zu unterhalten. Die Spitzen gegen das Filmgeschäft sind meist zu spitz und haben immer einen Touch to much. Theaterschauspieler Markus Hering als Levys alter ego hat zwar starke Momente, wiederholt sich aber viel zu häufig. Auch wenn sich hier bekannte Namen aus dem deutschen Filmgeschäft die Klinke in die Hand geben (manche sogar ohne einen Satz) – nützen tut es wenig. Schade, dies hätte durchaus ein witziger Blick hinter die Kulissen werden können.



Foto: X-Verleih

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