Der Büroangestellte Takuro Yamashita ersticht seine Frau aus Eifersucht. Nach seiner Haft beginnt er in der Provinz ein in sich gekehrtes Leben. Sein einziger Gefährte und Alter Ego ist ein Aal, den er aus dem Gefängnis mitgebracht hat. Solange, bis er eine junge Frau rettet, die einen Selbstmordversuch unternommen hatte. Von ihr wird er langsam wieder ins Leben gezogen und erkennt, dass er sich den Menschen und dem Gesetz des Handelns nicht entziehen kann.

"Der Aal" erzählt in Bildern von meditativer Ruhe und Poesie eine dramatische Geschichte von Schuld, Sühne, Einsamkeit und Versöhnung. Shohei Imamuras poetisches Drama wurde in Cannes 1997 mit der Goldenen Palme ausgezeichnet, die er bereits 1983 für sein Werk "Narayama Bushiko" erhalten hatte.