Der Lebemann Bart Cardell wird vom Tod seines Vaters überrascht, der bei einer Flugzeugexplosion über den Alpen stirbt. Zunächst ahnt niemand, dass der Industrielle einem Mordanschlag zum Opfer gefallen ist. Erst als Bart den milliardenschweren Konzern übernimmt und immer wieder in mysteriöse Unfälle verwickelt wird, beginnt der Verdacht zu schöpfen. Er engagiert einen Detektiv, der erst einmal mit ihm nach Genf reist, um herauszufinden, was den Flugzeugabsturz verursacht hat. Bei seinen Recherchen stößt Bart auf Luigi Galazzi, einen mächtigen italienischen Großindustriellen, den sein Vater nicht schätzte – und der der Vater seiner schönen italienischen Frau Giovanella ist...

Regisseur Philippe Labro, der drei Jahre später mit seinem Hauptdarsteller auch den Actionfilm "Der Greifer" drehte, inszenierte diesen typischen, ganz auf Belmondo zugeschnittenen Thriller, der allerdings in seinen thematischen Verwicklungen (jüdische Deporationen während des Zweiten Weltkriegs, ultrarechte Politiker in Italien, Skandaljournalismus und vieles mehr) etwas zu überfrachtet ist. Für Belmondo und Rochefort war "Der Draufgänger" die dritte gemeinsame Filmarbeit, zuvor standen sie bereits für "Cartouche, der Bandit" (1961) und "Die tollen Abenteuer des Monsieur L." (1965) gemeinsam vor der Kamera.