Der Rennfahrer-Champion Joe Greer nimmt seinen talentierten Bruder Eddie in sein Team auf. Die beiden ziehen von Rennen zu Rennen, bald ist Eddie fast so berühmt wie sein Bruder. Mit Besorgnis sieht Joe, der viele schlechte Erfahrungen mit Frauen gemacht hat, dass sich die mondäne Damenwelt brennend für den "Kleinen" interessiert. Um Eddie zu beschützen, wirft er ihn aus dem Team, als er sich in die sportbegeisterte Ann verliebt. Beim nächsten Rennen kommt es zur ersten Konfrontation der Brüder auf der Strecke. Dabei verursacht Joe einen Unfall, der seinem besten Freund Spud das Leben kostet. Er beginnt Nerven zu zeigen und gerät auf die Verliererstraße ...

In den zwei Jahren von 1932 bis 1934, von Cagney-Biograf Andrew Bergman als die erste goldene Periode bezeichnet, zeigte sich der Schauspieler bereits als hartnäckiger Kämpfer gegen die despotische Herrschaft des Studios und die finanzielle Ausbeutung der Vertragsschauspieler. Diese Auseinandersetzungen scheinen ihm nur gut getan zu haben. Mit jedem Film - und der harte und schnelle Arbeiter Cagney drehte nicht weniger als neun Filme in dieser Zeit - wurde die Bandbreite seiner Möglichkeiten größer. Dies ist einer der ersten Rennfahrerfilme, dessen brillant inszenierten Renn-Szenen - kein Wunder, denn Regisseur Howard Hawks war selbst ein begeisterter Rennfahrer - über Banalitäten in der Story hinweg trösten. Neben Cagneys Darstellungskunst ist es Howard Hawks' Fähigkeit, auf das Tempo zu drücken und Action zu inszenieren, die den Film auszeichnet. Die Stunts, die er zu bieten hatte, suchten in den Dreißigerjahren ihresgleichen. Der Film entstand übrigens unter Mitwirkung der Dusenberg-Brüder, die seinerzeit berühmte Renn-Asse waren.

Foto: Warner